Paulas Nachrichten

Karlspreis für Schüler

17.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Es zuckelt eine Eisenbahn in Spielzeuggröße los, die rund 1500 Schüler aus Europa gemeinsam entwickelt und gebaut haben. Mit Hilfe von Computern und viel technischer Tüftelei – während sie zum Teil weit voneinander entfernt in verschiedenen Ländern waren. Ihre Mühe hat sich gelohnt. Denn das deutsche Schülerprojekt kam beim Wettbewerb um den Jugendkarlspreis 2010 auf den ersten Platz. Das gaben die Veranstalter am Dienstag in der Stadt Aachen in Nordrhein-Westfalen bekannt. An dem Projekt hatten sich Lehrlinge von 24 Berufsschulen in Europa beteiligt. Auf die Waggons bauten sie typische Dinge aus den verschiedenen Ländern, etwa den VW Käfer, den Eiffelturm oder Mozartkugeln. Es sollte ein „Zug für Europa“ sein. Bei dem Wettbewerb werden Projekte ausgezeichnet, bei denen junge Leute etwas für die Freundschaft und Verständigung der Länder in Europa tun. Mehr als 200 Projekte hatten dieses Mal daran teilgenommen. Der Jugend-Karlspreis ist noch ziemlich jung. Der Karlspreis für Erwachsene wird seit 1950 vergeben. Benannt ist er nach Kaiser Karl dem Großen, der vor etwa 1200 Jahren in Aachen lebte und regierte.

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