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Karate ist kein Angebersport

11.12.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Begriff Karate kommt aus dem Japanischen. Übersetzt heißt er „leere Hand“. „Karate ist eine waffenlose Selbstverteidigung“, erklärt die Karate-Lehrerin Katrin Hoffmann. Man lernt, sich ohne irgendwelche Hilfsmittel zu verteidigen – nur mit seinen bloßen Händen, Beinen und dem Rest seines Körpers. „Man nimmt also zum Beispiel keine Stöcke zu Hilfe.“

Es ist im Karate nicht das Ziel, möglichst viele Gegner umzuhauen. „Es geht zwar darum, sich verteidigen zu können und auch bestimmte Angriffs-Techniken zu lernen“, sagt die Karate-Lehrerin. „Doch eine wichtige Regel heißt: Ein Karate-Schüler wird niemals den ersten Schlag ausüben, egal in welcher Situation.“ Beim Karate lernt man auch, innerlich ruhig zu bleiben. Und man lernt, seine Bewegungen zu steuern.

Karate ist kein Angeber-Sport. „Es geht beim Karate nicht darum, mit besonders spektakulären Aktionen anzugeben“, sagt die Karate-Lehrerin. „Ein echter Karateka wird aber allein durch sein Auftreten beeindrucken.“ Jemand, der die Kampfkunst richtig verinnerlicht hat, wirkt oft respektvoll, selbstbewusst und ausgeglichen.

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