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Kampf gegen Kinderarbeit

22.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Corona verschlimmert alles

Der zehnjährige Shekh Zahid zeigt das Geld, das er nach dem Verkauf der verwertbaren Gegenstände beim Müllsammeln auf der Bhalswa-Mülldeponie verdient hat. Der Viertklässler aus Malda in Westbengalen, dessen Vater als Rikschafahrer arbeitet, begann während des Lockdowns im Oktober 2020 zu arbeiten, da die Schulen geschlossen waren. Seine Familie schickte ihn nach Delhi zu einem Onkel, der bereits als Lumpensammler unterwegs war. Shekh verdient 150 Rupien – etwa 1,70 Euro – am Tag, indem er verwertbares Material auf der Mülldeponie sammelt. Shekh sucht auf einer Müllhalde nach Dingen, die man noch verkaufen kann. Foto: Vijay Pandey
Der zehnjährige Shekh Zahid zeigt das Geld, das er nach dem Verkauf der verwertbaren Gegenstände beim Müllsammeln auf der Bhalswa-Mülldeponie verdient hat. Der Viertklässler aus Malda in Westbengalen, dessen Vater als Rikschafahrer arbeitet, begann während des Lockdowns im Oktober 2020 zu arbeiten, da die Schulen geschlossen waren. Seine Familie schickte ihn nach Delhi zu einem Onkel, der bereits als Lumpensammler unterwegs war. Shekh verdient 150 Rupien – etwa 1,70 Euro – am Tag, indem er verwertbares Material auf der Mülldeponie sammelt. Shekh sucht auf einer Müllhalde nach Dingen, die man noch verkaufen kann. Foto: Vijay Pandey

GENF/NEU DEHLI (dpa). Mal den Hund der Nachbarn ausführen und bei der Oma den Rasen mähen – so verdienen sich manche Kinder bei uns nach der Schule ein extra Taschengeld.

Doch der Alltag für Kinder gerade in armen Ländern sieht oft ganz anders aus. Manche Kinder müssen wie Erwachsene den ganzen Tag arbeiten und Geld verdienen, statt zu lernen.

Der zehnjährige Shekh aus Indien zum Beispiel ging bis vor einem Jahr noch zur Schule. Doch sein Vater verdient nicht mehr genug Geld. Deshalb muss Shekh jetzt eine große Müllhalde nach Dinge durchwühlen, die man weiterverkaufen kann. „Wir sind arm, während des Corona-Lockdowns haben wir viel gelitten“, erzählt Shekh. „Ich muss meine Familie unterstützen.“

Dabei sind sich die meisten Menschen auf der Welt einig: Kinder sollen lernen können für ihre Zukunft und nicht arbeiten wie Erwachsene. Tatsächlich befürchten aber viele Fachleute, es könnte jetzt noch schlimmer werden. „Die Corona-Krise ist eine Katastrophe für viele Kinder“, sagte etwa ein Politiker aus Deutschland.

Die Vereinten Nationen wollen etwas gegen diese Probleme tun. In der Organisation sind fast alle Länder der Welt vertreten. Sie startete am Donnerstag ein Aktionsjahr zur Beseitigung der Kinderarbeit.

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