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Paulas Nachrichten

Ins gemachte Nest

13.04.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Vogelwelt herrscht zurzeit emsiges Treiben. Hier kundschaftet ein Weibchen die Gegend aus. Dort schleppt ein Männchen Halme, Äste und Blätter heran. Es wird gesteckt, gewoben und gebaut. Und so manch ein Paar sitzt bereits auf seinen Eiern und brütet. Nur die Falken warten ab – der Nestbau ist offenbar nicht ihr Ding.

Tatsächlich haben die rund 40 eigentlichen Falkenarten, die es auf der Welt gibt, eines gemeinsam: Sie bauen keine eigenen Nester. Stattdessen legen sie ihre Eier in verlassene Nester anderer Vögel oder nutzen Felsnischen und Mulden auf dem Boden, um ihre Jungen großzuziehen. Aber auch in großen Städten sind Falken zu beobachten: Turm- und Wanderfalken nisten dort auf Kirchtürmen und Schornsteinen alter Fabriken, Industrieanlagen oder Brücken.

Falken jagen. Turmfalken etwa sind dabei auf Mäuse spezialisiert und nutzen eine besondere Flugtechnik: den Rüttelflug. Dabei flattern Turmfalken mit weit gespreizten Schwanzfedern quasi auf der Stelle. So können sie den Boden unter sich beobachten und im Sturzflug auf eine Maus hinabsausen. Anders die Wander- und Baumfalken, die nur fliegende Beute wie kleine Vögel, Fledermäuse oder Käfer und Libellen interessiert. Selbst so schnelle Vögel wie Mauersegler holen sie mühelos ein. Manchmal aber werden sie auch ausgetrickst: Rauchschwalben oder Lerchen lassen sich zum Beispiel einfach wie ein Stein zu Boden fallen und warten dort bewegungslos ab, bis die Gefahr vorüber ist.

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