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In reichen Ländern gibt es mehr Geimpfte

29.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In vielen Gegenden in Afrika zum Beispiel ist der Stoff gegen die Corona-Krankheit sehr knapp.

Ein kommunaler Gesundheitshelfer verabreicht einem Mann den Corona-Impfstoff von AstraZeneca in Sabon Kuje am Rande von Abuja in Nigeria.  Foto: Gbemiga Olamikan/AP/dpa
Ein kommunaler Gesundheitshelfer verabreicht einem Mann den Corona-Impfstoff von AstraZeneca in Sabon Kuje am Rande von Abuja in Nigeria. Foto: Gbemiga Olamikan/AP/dpa

GENF. Es ist genug Impfstoff für alle da! Das sagen Politikerinnen und Politiker bei uns immer wieder. Wer sich also mit der Impfung gegen das Coronavirus schützen will, kann das tun.

Das ist aber längst nicht überall auf der Welt so. Fachleute der Organisation WHO zählen, wo wie viel Impfstoff vorhanden ist. Das Ziel war eigentlich: Bis Ende des Jahres sollten in den Ländern der Welt jeweils beinahe die Hälfte aller Einwohner geimpft sein.

In Deutschland und vielen anderen reicheren Ländern ist dieses Ziel längst erreicht. Aber etwa im afrikanischen Land Madagaskar haben nicht einmal drei von 100 Menschen eine Corona-Impfung erhalten.

Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Manchmal wollen sich nicht so viele Leute impfen lassen. Häufig sind in ärmeren Ländern aber noch nicht genug Impfstoffe angekommen. Auch die Verteilung kann in einigen Gegenden kompliziert sein. dpa

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