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In manchen Pfützen ist viel los

23.12.2020 05:30, Von Marco Krefting — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Lebensraum einer Pfütze erscheint winzig, und doch wimmelt es dort von allen möglichen Tieren

Regen ist oft nervig. Dann macht das Spielen draußen nicht so viel Spaß. Für manche Tiere ist es aber super, wenn es regnet, gerade wenn sich dann Pfützen bilden. Denn sie sind für viele Tiere ein wichtiger Lebensraum.

Bist du auch schon mal in Gummistiefeln und mit Anlauf in eine Pfütze gesprungen! Auf den ersten Blick sehen diese Wasserlachen langweilig aus. Manchmal sind sie auch matschig und man kann kaum klares Wasser erkennen. Dabei können gerade im Wald oder an den Rändern von Felder viele Tiere in so einer Pfütze leben. Hier ein paar Beispiele, wer die Bewohner sein können:

GELBBAUCHUNKEN:

Eine Mückenlarve schwimmt in einem Wasserglas. Mückenlarven finden sich auch in Pfützen.  Foto: Patrick Pleul/ZB/dpa
Eine Mückenlarve schwimmt in einem Wasserglas. Mückenlarven finden sich auch in Pfützen. Foto: Patrick Pleul/ZB/dpa

Sie werden höchstens fünf Zentimeter groß. Das ist halb so breit wie ein Blatt Klopapier. Diese Unken sind eher grau. Auf der Unterseite haben sie aber gelbe Flecken. Deswegen heißen sie auch so. Diese Tiere gehören zu den Amphibien, wie Ruben Teschner sagt. Er ist Biologe und kennt sich mit Tieren aus. Gelbbauchunken brauchen ganz wenig Wasser. Schon das Regenwasser in den Reifenspuren eines Treckers reicht. Darin legen die Unken ihre Eier für ab, also den Laich.

MÜCKEN:

Gelbbauchunken brauchen nur ganz wenig Wasser, um ihre Eier ablegen zu können.  Foto: Peter Steffen/dpa
Gelbbauchunken brauchen nur ganz wenig Wasser, um ihre Eier ablegen zu können. Foto: Peter Steffen/dpa

Auch viele Mückenarten nutzen Pfützen für die Eiablage. In den stehenden Gewässern können ihre Eier in Ruhe reifen. Wenn dann die Larven schlüpfen, leben sie auch zuerst unter Wasser. Erst später werden daraus fliegende Mücken. Pfützen haben für die Tiere einen großen Vorteil, sagt Ruben Teschner: Hier sind keine Fische unterwegs und fressen die Eier auf. Das könnte in einem größeren Teich oder einem See viel eher passieren.

WASSERFLÖHE:

Anders als Mücken und Gelbbauchunken brauchen Wasserflöhe immer Wasser um sich herum. Wenn du ein Aquarium hast, kennst du Wasserflöhe vielleicht. Sie werden extra als Fischfutter gezüchtet. Diese Flöhe haben einen recht runden Körper. An diesem sind vorne Antennen. Mit ihnen schwimmen die Wasserflöhe. Mithilfe von Borsten können sie Nahrung aus dem Wasser filtern.

BÄRTIERCHEN:

Sie sind winzig klein. Nur mit den Augen kannst du Bärtierchen kaum sehen. Ruben Teschner empfiehlt, dafür ein Mikroskop zu benutzen. Dann siehst du etwa auch Rädertierchen, Pantoffeltierchen und Wimpertierchen. Diese sehr kleinen Lebewesen tummeln sich in einer Pfütze. Dort ernähren sie sich zum Beispiel von ganz kleinen Algen. Wimpertierchen haben dafür extra kleine Härchen. Mit ihnen strudeln sie sich die Algen zu. Bärtierchen dagegen besitzen eine Art Stachel. Damit stechen sie in die Haut einer Alge und saugen die Nährstoffe aus.

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