Paulas Nachrichten

In jeder Kurve geht es tief

22.01.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Skifahren mit Knie-Einsatz: Max und Louis erklären, worauf es beim Telemark-Stil ankommt

Max (links) und Louis gehen gern in die Knie

Auf den ersten Blick sehen Louis und Max wie gewöhnliche Skifahrer aus. Doch sobald die beiden Elfjährigen ein paar Schwünge auf der Skipiste fahren, wird schnell klar: Irgendwas machen die beiden anders.

Es sind die Knie! Bei jeder Kurve gehen sie mit einem Knie tief nach unten, sodass sie fast den Schnee berühren. „Die Skischuhe sind nur an der Spitze mit dem Ski verbunden. Die Fersen sind frei, dadurch kann man in die Knie gehen“, erklärt Max.

Dieser Fahrstil hat einen bestimmten Namen. Er heißt Telemark. Als Louis am Ende der Piste ankommt, ist er ein bisschen aus der Puste. „Normales Skifahren ist langweilig. Ich will nichts anderes mehr fahren als Telemark“, sagt er.

Vor drei Jahren hat Louis mit Telemark angefangen. Er hat diesen Fahrstil bei anderen gesehen und wollte ihn unbedingt selbst ausprobieren. „Ich finde, diese Technik sieht einfach besser aus. Man bewegt sich auch mehr. Beim alpinen Skifahren schwingt man nur rechts, links, rechts.“

Die beiden Jungen kommen aus Reutlingen und Umgebung. Mit Gleichaltrigen trainieren sie Telemark im Allgäu in Bayern. Dort sausen sie in Oberjoch um Slalomstangen und fahren Rennen. Nebenbei erhalten sie Tipps von ihren Trainern. „Versuche noch etwas weiter runterzugehen. Dann kannst du das Gleichgewicht besser halten“, ruft einer der Trainer einem Schüler zu.

Max und Louis konnten beide gut Ski fahren, als sie zum Telemark-Stil gewechselt sind. Daher kennen sie den Unterschied. Die beiden Freunde finden es schade, dass sie ihren Lieblingssport nur im Winter ausüben können.

Um sich fit zu halten, machen sie das ganze Jahr über Sport. Louis trainiert zum Beispiel auf Rollski, Max joggt. Dass das Telemarken so wenig bekannt ist, darüber wundern sich beide. „In meiner Klasse kennt das niemand“, sagt Max. Aber er ist sich sicher, dass sich das bald ändern könnte. „Wer den Sport mal ausprobiert hat, will nichts anderes mehr machen.“ dpa

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