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In jedem Spiel ist etwas anderes gefragt

20.10.2020 05:30, Von Sarah Maria Ziewitz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In einer Halle in Leipzig kann man ein Team-Duell mit 13 verschiedenen Spielen bestreiten

Geburtstag feiern bei Regen? Kein Problem! Viele Angebote finden auch drinnen statt. In Leipzig gibt es das Team-Duell. Da kann man mit seinen Freunden gegeneinander bei verschiedenen Spielen antreten. Eric hat es mit seinen Freunden ausprobiert.

Eine besondere Geburtstagfeier: Beim Team-Duell treten Eric (Zweiter von links) und seine Freunde bei verschiedenen Spielen gegeneinander an.  Fotos: Sarah Maria Ziewitz
Eine besondere Geburtstagfeier: Beim Team-Duell treten Eric (Zweiter von links) und seine Freunde bei verschiedenen Spielen gegeneinander an. Fotos: Sarah Maria Ziewitz

Eric hat sich für seinen elften Geburtstag etwas Besonderes ausgedacht. Der Junge lebt in Leipzig im Bundesland Sachsen. Zusammen mit seinen sieben Kumpels betritt er dort die Hallen des Team-Duells. Nun heißt es: Zwei Teams, 13 Spiele und ein Ziel: gewinnen. Die Freunde haben sich in Team Rot und Team Blau mit roten und blauen T-Shirts eingeteilt. So sitzen sie nun im Vorbereitungsraum und lassen sich den Ablauf des Duells erklären.

Es gibt 13 Spiele. In jedem Spiel ist etwas anderes gefragt: Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Taktik und logisches Denken. Am Ende gewinnt das Team, das in allen Bereichen seine Stärken hat und gut zusammenarbeiten kann. „Ich habe mir das Team-Duell ausgesucht, weil ich es cool finde, wenn man etwas im Team erreicht“, sagt Eric. Ihm ist es wichtig, fair zu spielen und sich im Team gegenseitig zu unterstützen.

Jedes Spiel hat seine eigenen Regeln, die man gut durchlesen muss. Los geht es mit einem sportlichen Spiel. Es gibt ein Tor, einen Ball und einen Baseballschläger. Der Ball soll in das Tor geworfen werfen. Vor dem Tor steht aber jemand vom gegnerischen Team und versucht, den Ball mit dem Schläger abzuwehren. Schon beim ersten Spiel zeigen die Jungs ihren Kampfgeist. Beide Teams geben alles.

Das nächste Spiel ist völlig anders. Hier dreht sich alles um Geschicklichkeit. Getrocknete Erbsen müssen mit chinesischen Essstäbchen auf dünne Stöcke platziert werden.

Die Stöcke sehen wie kleine Schornsteine aus. Die größte Herausforderung für die Jungs ist, die Erbsen mit den Stäbchen festzuhalten. In den ersten Minuten gelingt das noch niemandem. Die Hände zittern vor Aufregung. Ein paar der Jungs verlieren die Geduld. Sie werden aber von ihrem Team bestärkt und angefeuert.

Beim nächsten Spiel stöhnen alle auf. „Wir sind doch nicht in der Schule“, sagt einer der Jungs. Hier muss gerechnet werden. Danach wird es sportlicher. Mit einem Roller müssen die Jungs so schnell wie möglich Runden drehen. Danach lösen die Freunde noch ein Fernsehquiz, schätzen die Anzahl von Bierdeckeln, spielen Minitischtennis und müssen Gegenstände durchs Schütteln in einem Becher erraten. „Es ist gut, dass es so unterschiedliche Spiele sind. Jeder ist ja woanders gut. Da ist also für jeden etwas dabei“, meint Eric.

Am Ende halten die Mitglieder des roten Teams den Siegerpokal in der Hand. Sie überreichen den Pokal aber Eric, dem Geburtstagskind aus dem blauen Team. Das zeigt, dass die Freundschaft der Jungs stärker ist als der Gewinn des Duells.

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