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In Deutschland wird wieder mehr gehoppelt

19.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach neuesten Zählungen steigt die Anzahl der Feldhasen

Feldhasen im Rampenlicht: Mit einem besonderen Trick zählen Fachleute regelmäßig, wie viele Feldhasen es bei uns gibt. Nun gab es gute Nachrichten.

Die Langohren sind gute Läufer und vor allem nachts aktiv.   Foto: Patrick Pleul
Die Langohren sind gute Läufer und vor allem nachts aktiv. Foto: Patrick Pleul

(dpa) Etwa drei Millionen! So viele Feldhasen gibt es in Deutschland. Das sind gute Nachrichten, denn es sind mehr geworden. Lange war es andersherum. Ihre Zahl sank. Auch heute gibt es bei uns noch deutlich weniger Feldhasen als vor rund 30 Jahren.

Um zu wissen, wie es um den Feldhasen steht, zählen Fachleute die Tiere. Dabei stellten sie nun fest: Rund 14 Tiere lebten 2020 auf einem Quadratkilometer Lebensraum.

Das sind zwei mehr als im Jahr davor. Zum Vergleich: Ein Quadratkilometer ist ungefähr die Fläche des Europaparks, einem riesigen Freizeitpark im Süden Deutschlands.Nun leben Feldhasen natürlich nicht im Freizeitpark. Sie fühlen sich vor allem dort wohl, wo sie freie Sicht haben, auf Feldern und Wiesen etwa.

Anders als Kaninchen graben Feldhasen keine unterirdischen Höhlen. Das Lager der Feldhasen nennt man Sasse. Das sind Erdmulden. Darin sind die Tiere mit ihrem braunen Fell gut getarnt.

Wie kann man Feldhasen eigentlich zählen

Doch wie haben es die Fachleute dann geschafft, die Feldhasen zu zählen? Mit Scheinwerfern, erklärt Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband. Denn die Augen der Hasen reflektieren das Licht, ähnlich wie du es vielleicht von Katzen kennst. „Das Licht reflektiert dabei in ganz bestimmten Farben. Bei Katzen und beim Fuchs ist es eher orange, bei den Feldhasen silbrig“, sagt Torsten Reinwald. So wissen die Zähler, welches Tier sie vor sich haben.

Warum die Zahl der Feldhasen gestiegen ist, weiß Torsten Reinwald auch. „Drei Jahre hintereinander war das Frühjahr trocken“, sagt er. Das ist für den Feldhasen-Nachwuchs wichtig.

„Anders als Kaninchen-Junge in den Höhlen liegen junge Feldhasen nicht warm und trocken.“ Die Tiere kommen in der offenen Sasse zur Welt. Ist es nass, kühlen die Tiere dort aus und können sterben.

Damit es den Feldhasen auf Dauer gut geht, ist aber auch genügend Lebensraum wichtig. Sehr gut sind daher Feldränder, auf denen Wildkräuter wachsen etwa.

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