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In der Natur aufräumen

14.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

An den Flüssen Rhein, Ruhr und Mosel gab es am Wochenende eine Müllsammelaktion mit über 35 000 Menschen

Da liegt eine alte Plastiktüte, dort ein leerer Joghurtbecher. In der Natur hat dieser Müll aber gar nichts zu suchen. Warum er schädlich ist, und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Um Müll zu finden, muss man leider oft nicht lange suchen.  Foto: Andreas Arnold/dpa
Um Müll zu finden, muss man leider oft nicht lange suchen. Foto: Andreas Arnold/dpa

DÜSSELDORF (dpa). Mit dem Blick auf den Boden gehen die Menschen am Ufer eines Flusses entlang. Sie suchen etwas. Nein, es ist kein verloren gegangener Ohrring. Die Menschen sind auch nicht auf Schatzsuche. Sie sammeln Müll. Dafür muss man oft leider gar nicht lange suchen.

Am Wochenende sammelten viele Helferinnen und Helfer an den Ufern einiger Flüsse Müll ein.  Foto: David Young/dpa
Am Wochenende sammelten viele Helferinnen und Helfer an den Ufern einiger Flüsse Müll ein. Foto: David Young/dpa

Zerbeulte Plastikflaschen, Tüten und sogar Dinge wie alte Autoreifen liegen zum Beispiel in der Natur herum. Über die Flüsse gelangt eine Menge dieses achtlos weggeworfenen Mülls sogar ins Meer.

Das ist nicht unser Müll, aber unser Planet

Um das zu verhindern, haben sich am Samstag viele Helferinnen und Helfer getroffen, um die Ufer der Flüsse Rhein, Ruhr und Mosel aufzuräumen. Mehr als 35 000 Leute sollen insgesamt dabei gewesen sein. „Diese Menschen haben es begriffen: Das ist zwar nicht ihr Müll, aber es ist unser Planet“, sagte der Sprecher der Aufräum-Aktion.

Plastikmüll verrottet nicht

Denn besonders Plastikmüll schadet unserem Planeten. Tiere verwechseln ihn mit Nahrung und können daran sterben. Ein großes Problem ist auch: Plastik verrottet nicht.

Der Kunststoff zerfällt mit der Zeit lediglich in immer kleinere Teile.

Das sogenannte Mikroplastik ist so winzig, dass es unbemerkt überall hingelangt.

320 Tonnen Müll wurden eingesammelt

Was kann man also dagegen tun? Zum einen sollte man natürlich seinen Müll nicht achtlos wegwerfen. Dann kann man helfen, den Müll anderer Menschen wegzuräumen. Das haben die Menschen am Wochenende getan. Die Veranstalter gaben an, dass dabei 320 Tonnen Müll zusammengekommen seien. So viel wiegen etwa 65 große Elefanten! Bevor man mit dem Aufräumen anfängt, sollte man sich aber gut informieren, worauf man dabei aufpassen muss. Denn mancher Müll kann auch gefährlich für Menschen sein.

Müll vermeiden durch Glasflaschen und Einkaufsbeutel aus Stoff

Am besten vermeidet man Plastikmüll, in dem man weniger Dinge in Plastikverpackungen kauft und verwendet. So kann man etwa Getränke in Glasflaschen kaufen oder zum Einkaufen Stoffbeutel benutzen.

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