Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Immer mit dabei

08.12.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BERLIN (dpa). Mal sind Turnschuhe total angesagt, mal weite Pullis: Fast jedes Jahr gibt es neue Trends. Doch wenn wir uns irgendwann mal an das Corona-Jahr 2020 zurückerinnern, werden wir uns wohl kaum fragen müssen: Was haben damals alle getragen? Kein Stück Stoff steht mehr für dieses Jahr als die Maske. Hier kommen ein paar Begriffe zu diesem wichtigen Schutz.

M wie Material: Es gibt verschiedene Masken, die an unterschiedlichen Orten zum Einsatz kommen. In der Schule etwa sind es oft Masken aus Baumwolle. Diese können zum Beispiel beim Sprechen Tröpfchen abfangen. So gelangen die Tröpfchen und die Viren darin nicht so leicht in die Luft und stecken andere an. Sicherer sind FFP-Masken. Sie fangen noch winzigere Tröpfchen ab. Mit diesen Masken schützt man nicht nur die Leute um sich herum, sondern auch sich selbst besser.

A wie Aerosole: Diese winzigen Tröpfchen nennt man Aerosole. Beim Sprechen etwa stoßen wir die Teilchen aus. Sie sind viel leichter als die größeren Tröpfchen. Deshalb schweben sie eine Weile in der Luft herum, bevor sie Richtung Boden sinken. Stecken Viren in den Aerosolen, können sich andere über die Luft damit anstecken. Um die Aerosole loszuwerden, hilft es zum Beispiel zu lüften.

S wie Streit: Nicht alle Menschen wollen die Masken tragen. Sie sagen: Masken und andere Regeln schränken die Leute zu sehr ein. Außerdem seien Regeln häufig übertrieben. Deswegen kommt es immer wieder zu Streit zwischen diesen Leuten und Menschen, die die Schutz-Maßnahmen richtig finden.

K wie Kinder: Ab welchem Alter Kinder etwa im Supermarkt eine Maske tragen müssen, entscheiden die einzelnen Bundesländer. Meist gilt die Regel frühestens für Kinder ab sechs Jahren. Masken für Kinder sind etwas kleiner als die für Erwachsene. Denn die Masken müssen gut über Mund und Nase passen und dürfen nicht herumschlackern.

E wie Einzigartig: Vermutlich werden wir unsere Masken noch eine ganze Zeit lang tragen müssen. Da macht es Sinn, sie zu verschönern. Du könntest zum Beispiel mit Stoff-Malstiften ein Gesicht auf deine Maske malen. Dafür brauchst du Farbe, die ungiftig und bei 60 Grad Celsius waschbar ist. Oder du bittest einen Erwachsenen, auf deine Maske den Aufnäher deines liebsten Fußball-Vereins zu nähen.

Paulas Nachrichten