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Immer in Bewegung – Wie das Wetter entsteht

22.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Egal, ob Regen oder Sonnenschein: Eine wichtige Rolle für das Wetter spielt ein Ort, der Tausende Kilometer von uns entfernt liegt: der Äquator.

Das Wetter ist ein einziges Auf und Ab. Es wechselt nicht nur ständig zwischen Warm und Kalt hin und her. Oder zwischen Regen und Sonnenschein. Vielmehr ist die Luft, die uns umgibt, ständig in Bewegung: Sie steigt auf, sinkt ab und steigt wieder auf. Ohne diesen Kreislauf könnte es unser Wetter nicht geben. Einer der wichtigsten Orte, an dem das Wetter entsteht, ist weit von uns weg: rund um den Äquator. Stell dir vor, die Erdkugel hätte einen Gürtel um. Und die Erde würde den Gürtel genau dort tragen, wo sie am dicksten ist – da ist dann der Äquator. Dort treffen die Sonnenstrahlen besonders steil auf die Erde. Die Sonnenstrahlen erwärmen die Luft rund um den Äquator dadurch besonders stark. Den Äquator kann man sich wie einen riesigen Startplatz für Heißluftballons vorstellen, sagt Wetter-Experte Uwe Schickedanz. Die Ballons sind nicht wirklich da. Aber mit diesem Bild kannst du dir die Bewegung der Luft am Äquator vielleicht besser vorstellen. Die Ballons sind voller heißer Luft – sie werden leicht und können dadurch nach oben steigen. Ziemlich weit oben, in rund 15 Kilometern Höhe, treffen die Ballons dann auf die sogenannte Tropopause. Sie ist so etwas wie eine Grenze für die Ballons. Da kommen sie nicht mehr weiter. Deswegen gibt es dort einen Stau.

Die Ballons müssen jetzt nach rechts und links – nach Norden und Süden – ausweichen. Aber dort geht ihnen so langsam die Puste aus, sie werden immer kälter und dadurch auch wieder schwerer. Sie sinken ab, Richtung Erdboden. Und dort kommt es dann wieder zu einem Stau. Und so geht das ununterbrochen: auf, ab, auf und wieder ab – bis die Ballons bei uns ankommen. Aber die Ballons fliegen nicht allein. Sie haben immer auch Wasser an Bord. „Wasser ist ein wichtiger Bestandteil unseres Wetters“, verrät Uwe Schickedanz. Wenn der Ballon startet – also die Luft warm ist –, passt viel Wasser in den Ballon. Steigt der Ballon weiter auf, wird die Luft kälter – es passt nicht mehr so viel Wasser rein. Dann beginnt es oft zu regnen.

Das Schaubild zeigt, wie die Luft vom Äquator zu uns kommt.

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