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Immer dem Nachbarn hinterher

22.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein ganzer Haufen schwarzer Punkte flirrt dicht an dicht am Himmel entlang – ein Vogelschwarm. Auch viele Fische in den Meeren bilden solche Schwärme. Wie schaffen die Tiere es eigentlich, so zusammenzubleiben, ohne sich die ganze Zeit gegenseitig anzurempeln?

Es gibt eine Regel, die sie dafür beachten: Sie halten immer den gleichen Abstand zu ihrem direkten Nachbarn. Wenn ein Fisch die Richtung ändert, weil er zum Beispiel einem Feind ausweichen muss, dann ändert auch sein Nachbar die Richtung. Sofort folgen die nächsten Nachbarn und schon weicht der gesamte Schwarm aus.

Im Schwarm müssen die einzelnen Tiere sehr schnell reagieren. Vögel bekommen das unter anderem deshalb so gut hin, weil sie sehr gut gucken können. Sie sehen schneller als wir, wenn sich etwas ändert.

Auch Fische können sehen, was ihre Nachbarn so treiben. Zusätzlich haben sie ein besonderes Organ. Es heißt Seitenlinienorgan und liegt in der Haut der Tiere. Damit können sie fühlen, in welche Richtung die anderen schwimmen.

Außerdem ist es wichtig, wie Fische und Vögel gebaut sind. Die einzelnen Fische müssen die gleiche Größe haben, damit sie gut im Schwarm schwimmen können. Einige Schwarmfische wie etwa Thunfische schlagen sogar ihre Flossen immer genau im gleichen Takt!

Vögel können besser eng nebeneinander fliegen, wenn ihre Flügel eine bestimmte Form haben. Stare zum Beispiel haben spitz geformte Flügel. Das ist einer der Gründe, warum sie besonders dichte, große Schwärme bilden können.

Im Formationsflug fliegt am 9. Februar 2003 bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel ein Schwarm Gänse bei Jork im Alten Land über die Elbe. In einem Schwarm unterwegs zu sein ist für Vögel superpraktisch: Sie können zum Beispiel Kräfte sparen, wenn sie hinter anderen herfliegen. Sie sind auch besser vor Angreifern geschützt. Ein Feind kann sich in einem flirrenden Schwarm nämlich nicht so leicht auf ein einzelnes Tier konzentrieren. Foto: Kay Nietfeld

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