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I-ah, I-ah .?.?. Barbara und Otmar leben mit Eseln

10.03.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Wohnzimmer von Barbara Bank und ihrem Mann Otmar Hoefer in einer alten Mühle in Hessen sieht es lustig aus. An den Wänden hängen Bilder von Eseln, auf dem Boden liegt die Zeitschrift „Esel-Post“. Auf der Kommode stehen Esel-Figuren, die beiden essen ihren Kuchen sogar von Tellern mit Eseln drauf! Und wenn man aus dem Fenster guckt, sieht man auch Esel, und zwar echte.

Sechs Esel stehen in dem kleinen Auslauf vor dem Haus in der Nähe von Limburg. Die meisten von ihnen sind schon ziemlich alt. So zum Beispiel der Zwergesel Felix. Der reicht Erwachsenen noch nicht einmal bis zur Hüfte. Er ist schon 34 Jahre alt. Zwergesel können etwa 40 Jahre alt werden. Sein kleiner Bruder Franzl ist erst 29 Jahre alt. Die beiden leben zusammen mit vier weiteren Eseln, die größer sind als sie. Sie verstehen sich meist alle gut. Wenn sie etwas wollen, rufen sie laut „I-ah, I-ah“.

Doch was macht man eigentlich mit Eseln? Geritten werden können sie nur von Kindern, erzählt Barbara. Sie mag Esel sehr gern, seit sie als kleines Mädchen einen geschenkt bekommen hat. Mittlerweile ist sie sogar die Vorsitzende eines Esel-Vereins, der überall in Deutschland Mitglieder hat.

Barbara fährt mit ihren Eseln Kutsche, geht mit ihnen joggen oder wandern. Gerade Wandern ist praktisch, denn die Esel können zum Beispiel das Gepäck tragen. Es gibt Eselbesitzer, die mit ihren Tieren sehr weit wandern. Und zwar nicht nur einen Tag lang, sondern mehrere Wochen. „Einer von unseren Bekannten ist mit seinen Eseln von Deutschland bis nach Spanien gelaufen“, erzählt Otmar.

Seine Esel sind auch zu fremden Menschen sehr nett. Sie gucken einen neugierig an und lassen sich gern streicheln. Zu Hunden sind sie allerdings nicht so freundlich. Wenn sie einen sehen, jagen und beißen sie ihn.

Das Foto zeigt Otmar Hoefer mit drei seiner sechs Esel. Seine Esel sind auch zu fremden Menschen sehr nett. Sie gucken einen neugierig an und lassen sich gerne streicheln. Foto: Sabine Maurer

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