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Hol die Flöte raus – Trillern geht mit der Zunge

21.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nicht nur Vögel machen Geräusche wie „trrrrrr“. Auch eine Blockflöte kann sich anhören wie ein Vogel im Baum. Dazu bläst der Musiker durch ein Mundstück an einem Ende der Flöte. Dann vibriert die Luft in dem Instrument und ein Ton entsteht. Bewegt der Spieler dabei seine Zunge schnell, klingt die Flöte so ähnlich wie eine Amsel.

Hört sich einfach an. Aber man kann trotzdem einiges falsch machen. Dann halten sich die Zuhörer die Ohren zu. Die Flöte klingt nämlich ab und zu schrill und fiepend. „Manchmal ist zu viel Spucke in der Flöte. Dann kann die Luft nicht richtig durch und es quietscht“, erzählt Christine Ehret. Sie arbeitet an der städtischen Musikschule von Ulm – und sie spielt selbst Blockflöte.

Auch andere Dinge können danebengehen: Manchmal halten Spieler mit ihren Fingern die Löcher nur halb zu. Dann klingt’s schief statt schön. Eigentlich schwärmen Blockflöten-Fans aber total vom Klang ihres Lieblings: „Mal ist er weich und rund, mal hoch und dann wieder ganz tief“, sagt Christine Ehret.

Außerdem hat das Instrument noch andere Vorteile: Die Blockflöte passt in jede Tasche. Man kann sie überallhin mitnehmen – in den Park oder in die Schule. Und auch Anfänger haben schnell ein paar Lieder drauf.

Fast jeder kann Blockflöte lernen, meinen Fachleute. Mit fünf Jahren können Kinder in der Regel gut anfangen. Eine Zahnlücke sei kein Problem, findet Musik-Lehrerin Ehret. Nur die Finger müssen groß genug sein. Und ein bisschen Lust aufs Üben braucht man auch.

Ein Anfänger sollte zehn bis fünfzehn Minuten am Tag spielen, raten Experten. Später sollte man sich gern mehr Zeit nehmen. Christine Ehret meint: „Oft kurz üben bringt mehr als einmal in der Woche richtig lang.“

Blockflöten gibt es in verschiedenen Typen. Das Bild zeigt die Feinbehandlung der Oberflächen beim Flötenbauer Moeck in Celle in Niedersachsen. Foto: Rainer Jensen

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