Paulas Nachrichten

Hohe Flammen im Museum – Wegrennen nicht nötig

10.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Feuertornados sind so etwas wie eine Mischung aus Feuer und Wirbelsturm. In der Natur sind sie ziemlich gefährlich, aber in einem Museum für Wissenschaft zum Mitmachen kann man entspannt zugucken.

„Liebe Besucherinnen und Besucher. In wenigen Minuten startet der Feuertornado“, schallt es durch die Halle. Feuertornado? Muss man sich da nicht in Sicherheit bringen? Nein. Eher hingehen und zugucken! Der Feuertornado gehört nämlich zum Mitmach-Museum phaeno in Wolfsburg in Niedersachsen. Dort können die Besucher mit Dingen rund um Natur und Technik experimentieren.

„Feuertornado, Feuertornado!“, rufen die Kinder in der ersten Reihe. Durch eine Glasscheibe sind sie von der Stelle getrennt, wo der Feuertornado entstehen soll. Auf einer Platte haben Mitarbeiter ein bisschen Paraffin ausgeschüttet. „Paraffin wird beispielsweise auch in Öllampen benutzt“, sagt ein Mitarbeiter vom phaeno. Langsam wird es auf dieser Art Kochplatte – wie bei einem Herd – erhitzt. Automatisch springt ein Funken Feuer über, wenn das Paraffin etwa 80 Grad warm ist – und dann fängt es an zu brennen.

Erst mal steigt ein bisschen Dampf auf, und plötzlich ist da tatsächlich ein Feuer. Es dreht sich schnell, und wird immer höher. „Sechs Meter steigt dieser Feuertornado hoch“, sagt der phaeno-Experte. Das ist ungefähr doppelt so hoch wie ein Klassenzimmer.

„Feuertornados kommen selten in der Natur vor, beispielsweise in Amerika, sind dann aber noch viel höher als unser Feuertornado“, sagt der Fachmann. „Sie treten auf, wenn ein Waldbrand und ein Tornado zusammentreffen.“

Wie so ein Tornado in der Natur genau entsteht, dazu forschen die Wissenschaftler noch. Auf jeden Fall kommt Wind aus verschiedenen Richtungen. Und von oben gibt es einen starken Luftzug, als würde jemand an der Luft ziehen.

Im phaeno funktioniert das so: Aus vier Säulen kommt Luft. Die Luft strömt durch viele kleine Löcher immer seitlich am Feuer vorbei. Dadurch fängt die Luft und damit das Feuer an, sich zu drehen. Ein Ventilator und der Aufbau sorgen für den Luftzug nach oben – und so steigt die Feuersäule in die Höhe. Nach wenigen Minuten Feuertänzchen ist es vorbei. Wer noch nicht genug hat, kann eine Stunde später wiederkommen. Dann gibt es einen neuen Feuertornado.

Paulas Nachrichten

Handys erschnüffeln

Spürhunde können mehr als nur Leute finden

NEUSS (dpa). Wo ist bloß das Handy versteckt? Der zottelige Hund Ali Baba weiß es! Seine Nase führt ihn hin: Er schnüffelt auf dem Sofa, im Bücherregal und in Blumentöpfen. Bis er das Handy gefunden hat.

Das klappt, weil…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten