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Hochschrauben zur Raumstation

13.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Astronaut Matthias Maurer ist zur ISS abgehoben. Eine Rakete hat ihn ins Weltall befördert. Doch um an der Raumstation anzudocken, ist ein langwieriges Flugmanöver nötig.

Cape Canaveral: Eine SpaceX Falcon 9-Rakete mit der Crew Dragon-Kapsel hebt von der Startrampe 39A im Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida, ab. An der Spitze dieser Rakete reiste Astronaut Matthias Maurer ins Weltall zur ISS.  Foto: John Raoux/AP/dpa
Cape Canaveral: Eine SpaceX Falcon 9-Rakete mit der Crew Dragon-Kapsel hebt von der Startrampe 39A im Kennedy Space Center in Cape Canaveral, Florida, ab. An der Spitze dieser Rakete reiste Astronaut Matthias Maurer ins Weltall zur ISS. Foto: John Raoux/AP/dpa

Endlich konnte die Reise ins All losgehen! Matthias Maurer ist zur Raumstation ISS gestartet. In den Morgenstunden des Donnerstags hob der deutsche Astronaut mit seinem Team in einer Rakete ab.

Der Weg ins All ging zunächst ganz schnell. Matthias Maurer sowie zwei Kollegen und eine Kollegin saßen in ihrer Raumkapsel an der Spitze einer Rakete. Die schoss die Astronauten in den Weltraum. „Nach achteinhalb Minuten wurden schon die Triebwerke der Rakete abgeschaltet“, erklärt ein Experte.

Doch danach kann so eine Raumkapsel nicht auf direktem Weg weiter zur ISS fliegen. Der Grund: Die Raumstation umkreist die Erde mit hoher Geschwindigkeit. In nur 90 Minuten umrundet sie unseren Planeten, mit ungefähr 28 000 Kilometern pro Stunde! „Würde die Station langsamer fliegen, würde sie auf die Erde fallen“, erklärt der Fachmann weiter.

Auch beim Andocken kann die ISS nicht einfach anhalten. Die Astronauten müssen also genauso schnell sein. Damit die Raumkapsel an der ISS andocken kann, muss sie sich der Flugbahn der Raumstation anpassen. Erst beginnt die Kapsel, die Erde in einer niedrigeren Umlaufbahn zu umkreisen. Dann schraubt sie sich schubweise zur ISS hinauf. In einer Höhe von etwa 400 Kilometern fliegt die Kapsel schließlich vor der Raumstation.

Dann dreht sie sich um und nähert sich der Andock-Stelle. Das geht nur ganz langsam und vorsichtig – als würde man mit dem Auto in eine enge Parklücke fahren.

Bei Flügen zur ISS ohne Menschen dauert das Ganze etwa sechs Stunden. Doch mit den Astronauten an Bord waren diesmal 22 Stunden geplant.

„Die aktuelle Raumkapsel ist noch nicht so ausgetestet“, sagt der Experte weiter. „Da lässt man sich sicherheitshalber etwas länger Zeit.“ Erst in der Nacht auf Freitag sollten Matthias Maurer und die anderen an der Raumstation andocken.

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