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Hinter der Theater-Bühne: Nur noch flüstern

23.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei einem Theaterstück sieht man immer nur das, was gerade auf der Bühne passiert. Dabei passiert auch eine Menge hinter der Bühne. Viele Leute helfen dort, damit alles glattgeht.

Es ist 9.36 Uhr in einem Theater in Berlin. Aus einem Lautsprecher ertönt eine Frauenstimme und sagt: „Guten Morgen. Wir spielen heute ,Die Brüder Löwenherz‘. Es sind noch 24 Minuten bis Vorstellungsbeginn.“ Während die Schauspieler noch geschminkt werden, ist das Publikum längst da. Obwohl der Vorhang noch zu ist, kann Susann Ebert die Leute über einen kleinen Bildschirm beobachten. Sie leitet heute die Vorstellung, sie ist die Inspizientin. „Ich muss dafür sorgen, dass alles glattläuft“, erklärt sie. Zum Beispiel muss sie dafür sorgen, dass die Schauspieler pünktlich auf die Bühne kommen.

Susann Ebert steht hinter der Bühne an einem großen Pult mit vielen Knöpfen. Sie hat auch ein Mikrofon. Was sie ins Mikrofon sagt, hören nur Theater-Mitarbeiter. Susann Ebert gibt ein Zeichen: Vorhang auf, die Vorstellung beginnt! Hinter der Bühne stehen nun eine Menge Leute. Alle tragen schwarze Klamotten, damit das Publikum sie nicht richtig sehen kann. Die Bühnen-Arbeiter warten beispielsweise auf ihren Einsatz. Während der Vorstellung müssen sie das Bühnenbild immer wieder schnell umbauen. Am besten ist es, wenn das Publikum das nicht mitbekommt. Dafür wird manchmal kurz das Licht auf der Bühne ausgeschaltet. Und damit man die Schritte nicht hört, tragen die Bühnen-Arbeiter fast alle Schuhe mit einer Gummisohle.

Susann Ebert spricht leise ins Mikrofon und gibt neue Anweisungen. Dieses Mal für die Lichttechniker. Die sorgen für die richtige Beleuchtung auf der Bühne. Die Lichttechniker sitzen am anderen Ende des Saals, hoch oben. Von dort haben sie einen guten Blick auf die Bühne. Susann Ebert sagt jetzt in Mikrofon: „Szene vier, rotes Licht. Szene fünf, blaues Licht. Jetzt Licht aus.“ Alle Leute, die während der Vorstellung im Theater an der Parkaue hinter der Bühne sind, müssen flüstern und auch sonst leise sein. Das ist nicht so einfach. Denn Schauspieler flitzen auf die Bühne oder kommen von dort zurück.

Nach rund einer Stunde ist alles vorbei. Das Stück ist aus, das Publikum klatscht. Die Schauspieler verneigen sich und der Vorhang geht zu. Hinter der Bühne freuen sich alle darüber, dass alles gutgegangen ist.

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