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Hilfe, es juckt! – Läuse-Alarm

02.12.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

If you want to write art essay, there are some effective tips that will guide you in the right direction to your academic success. Achtung, da ist etwas! Vorsichtig kämmt die Mutter eine Haarsträhne zur Seite. Sie nimmt ein Haar zwischen die Fingernägel und zieht. Das ziept. Aber es muss sein. Viele Mädchen und Jungen kennen das: eine Läuse-Jagd. Oder besser: die Suche nach Läuse-Eiern. Dafür sitzt man oft eine halbe Stunde und länger still im Bad, während jemand anderes die Haare nach Eiern absucht.

Kopfläuse! Wer die Tierchen schon mal hatte, weiß: Die winzigen Krabbeltiere sind lästig, aber harmlos. Krankheiten übertragen sie nicht. Trotzdem sollte man versuchen, sie schleunigst wieder loszuwerden.

Kopfläuse leben zwar nur etwa einen Monat. In dieser Zeit legt ein einziges Weibchen aber bis zu 300 Eier. Stellt euch also vor, was auf euren Köpfen los wäre, wenn aus all den Eiern Baby-Läuse oder Larven schlüpften. Welch ein Gewusel!

Kopfläuse sind Spezialisten. Sie ernähren sich von menschlichem Blut. Etwas anderes mögen sie nicht. Zum Fressen stechen Kopfläuse deshalb viele Male am Tag in die Kopfhaut und saugen jedes Mal einen kleinen Tropfen Blut. Tun sie das nicht, verhungern die Insekten nach zwei bis drei Tagen. Kein Wunder, dass Läuse ein paar Tricks anwenden, um sich nicht so leicht abschütteln zu lassen.

So kleben Läuse-Weibchen ihre Eier zum Beispiel mit einem extra starken Kleber an unsere Haare. Keine Windbö, kein Föhn und kein Wasser kann den Kleber lösen. Und die erwachsenen Läuse? Die hangeln sich mit Greiffüßen geschickt von Haar zu Haar. So schnell, dass man sie mit einem normalen Kamm kaum erwischt. Fliegen oder springen können Kopfläuse nicht. Um von einem Kopf auf einen anderen zu kommen, müssen die Tiere krabbeln. Das klappt am besten, wenn die Leute die Köpfe eng zusammenstecken.

Viele Eltern sind dann aufgeregt. Sie waschen alles, was mit den Haaren in Berührung gekommen sein könnte. Und was nicht heiß gewaschen werden darf, landet lange im Gefrierfach: Kuscheltiere zum Beispiel. Nötig ist das allerdings eher nicht. Kaum eine Laus würde freiwillig auf ein Kuscheltier krabbeln, sagen Experten. Da gibt es nämlich kein Blut – also nichts zu fressen. Um Läuse zu bekämpfen, braucht man deshalb vor allem eines: Geduld. Denn egal, ob die Tiere mit einem Läuse-Mittel getötet werden oder die Eltern die Läuse durch mehrfaches Kämmen mit einem Spezialkamm und Spülung vertreiben: Die Eier bleiben kleben und sollten herausgezogen werden. Strähne für Strähne.

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