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Hemd und Halstuch – die Kluft der Pfadfinder

23.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In einer Pfadfindergruppe haben meistens alle das Gleiche an. Sie tragen also eine Art Uniform. Die heißt bei den Pfadfindern „Kluft“. Und diese Kluft hat einen Sinn: „Wenn alle das Gleiche anhaben, sieht man nicht, wer Geld hat und wer nicht“, erklärt eine Expertin.

Die Kluft soll zeigen: Bei uns sind alle gleich und wir gehören zusammen. Es soll zwar niemand gezwungen werden, die Sachen zu tragen. Aber viele ziehen sie gerne an. Eine typische Kluft besteht aus:

Hemd: Die Hemden der Pfadfinder sind traditionell in Farben wie Blau, Beige oder Grau. Jeder Verein hat seine eigene Hemdfarbe. So können sich Pfadfinder aus demselben Verein gleich erkennen. Am Hemd stecken oft Abzeichen oder Aufnäher, zum Beispiel das Wappen der Pfadfindergruppe. Und: Die Ärmel des Hemds sind bei Pfadfindern nach oben gekrempelt. „Das soll bedeuten, dass wir immer bereit sind, mit anzupacken“, erklärt Pfadfinderin Belana.

Halstuch: Um den Hals binden sich Pfadfinder ein Halstuch. Oft kann man an den Farben der Halstücher erkennen, zu welcher Altersgruppe ein Pfadfinder gehört. Ein Halstuchring hält das Tuch oft an der Brust zusammen. Der ist meistens aus Holz oder Leder. Auf dem Ring kann auch das Wappen der Gruppe zu sehen sein.

Der neunjährige Pfadfinder Carl-Leon und die zehnjährige Pfadfinderin Belana. Fotos: Maria Rossbauer

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