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Hasen auf dem Rütteltisch

30.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wie werden eigentlich die leckeren Schoko-Tiere hergestellt?

Kleine und große Schokohasen, aus dunkler und heller Schokolade. Vor Ostern gibt es jede Menge davon bei der Firma von Goedele Matthyssen in der Stadt Cottbus im Bundesland Brandenburg. In ihrer Firma werden Schokohasen von Hand hergestellt. Wie das geht?

Hier wird eine Hasen-Form mit flüssiger Schokolade befüllt. Die Schokolade muss dabei eine bestimmte Temperatur haben. Sonst verfärbt sie sich.  Foto: Patrick Pleul/dpa
Hier wird eine Hasen-Form mit flüssiger Schokolade befüllt. Die Schokolade muss dabei eine bestimmte Temperatur haben. Sonst verfärbt sie sich. Foto: Patrick Pleul/dpa

Zwei Hasenhälften-Formen liegen aufgeklappt auf dem Tisch. Zuerst werden Einzelheiten eingefärbt, erklärt Goedele Matthyssen. Die Nase und der Schwanz zum Beispiel mit weißer Schokolade, die Augen und die Nase mit dunkler Zartbitter-Schokolade.

Ist das nach wenigen Minuten erstarrt, werden die Hälften zusammengeklappt und etwa mit Klammern zusammengehalten. Unten kommt nun flüssige Schokolade hinein.

Damit sich keine Luftblasen bilden, wird die Form auf dem Rütteltisch gerüttelt. „Das macht Krach“, sagt Goedele Matthyssen. Danach dreht man die Form um, die Schokolade läuft aus. „Nur das, was haftet an der Form, bleibt dort und erstarrt.“ Das sind ein paar Millimeter.

Nun wird die Stellfläche glatt gekratzt. Es kommt noch eine zweite Lage Schokolade hinein. „Das macht den Hasen stabiler“, erklärt Goedele Matthyssen. „Und er ist knackig, wenn man reinbeißt.“

Zum Schluss muss der Hase für eine halbe Stunde in den Kühlschrank, bei etwa zehn bis zwölf Grad Celsius. Danach kann man ihn aus der Form holen. Und dann kann man sich den leckeren Hasen natürlich endlich schmecken lassen.

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