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Hallo Hicks! Den Schluckauf kennt jeder

05.09.2020 05:30, Von Maria Berentzen — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schluckauf ist zwar nicht schlimm, kann aber ziemlich lästig sein

Jeder Mensch hat ihn manchmal: Schluckauf. Aber woher kommt der? Und warum muss man dann hicksen? Hier erfährst du, was beim Schluckauf in deinem Körper passiert.

Beim Schluckauf können wir nichts gegen das Hicksen tun. Foto: Maria Berentzen/dpa
Beim Schluckauf können wir nichts gegen das Hicksen tun. Foto: Maria Berentzen/dpa

Hicks, hicks, hicks! Ein bisschen lustig klingt es ja schon, wenn jemand Schluckauf hat. Das Hicksen lässt sich einfach nicht unterdrücken, so sehr man sich vielleicht auch anstrengt. Bestimmt kennst du das auch. Meistens dauert so ein Schluckauf nur ein paar Minuten, dann ist er auch schon wieder vorbei.

Woher kommt der Schluckauf?

Doch wie entsteht das Hicksen eigentlich? Daran sind mehrere Stellen im Körper beteiligt. Ausgelöst wird Schluckauf durch einen Nerv. Nerven sind dafür zuständig, Reize im Körper weiterzuleiten. Sie melden dem Gehirn zum Beispiel, dass dein Zeh wehtut, wenn du dich gerade gestoßen hast.

Der Schluckauf-Nerv sitzt am Zwerchfell

Der Nerv, der den Schluckauf verursacht, sitzt am Zwerchfell. „Das ist ein großer Muskel im Körper, der für die Atmung wichtig ist“, erklärt Veronika Langguth. Sie kennt sich gut mit Atmung aus. Das Zwerchfell sieht ein bisschen aus wie großer Regenschirm. Es befindet sich zwischen Lunge und Magen und teilt den Oberkörper in oben und unten. Wenn du einatmest, dann dehnt es sich nach unten aus.

Die Atmung steuert dein Körper von selbst. Du musst nicht darüber nachdenken, ob du gerade einatmen oder ausatmen musst. Dein Körper erledigt das automatisch für dich.

Ein Schluckauf ist nicht gefährlich

Wenn du Schluckauf hast, dann ist ein großer Nerv an deinem Zwerchfell gereizt. Das ist nicht gefährlich, aber führt dazu, dass du hicksen musst.

Denn wenn der Nerv gereizt ist, passieren verschiedene Dinge: Das Zwerchfell zieht sich plötzlich zusammen, und du atmest dadurch ruckartig ein. Durch das ruckartige Einatmen zieht sich ein Bereich im Hals zusammen, der Stimmritze heißt. Sie hat ihren Namen, weil sie wichtig für das Sprechen und die Stimme ist. Die Luft, die du in dem Moment einatmest, schlägt gegen diese Stimmritze. Dadurch entsteht das typische Hicksen bei einem Schluckauf.

Oft beruhigt sich der Nerv sehr schnell wieder, und der Schluckauf hört von alleine auf.

Die Ursachen für Schluckauf sind ganz unterschiedlich

Wieso aber ist der Nerv überhaupt gereizt? „Das kann ganz verschiedene Ursachen haben“, sagt Veronika Langguth. Wenn du etwas sehr Heißes oder Kaltes isst oder trinkst, kann es sein, dass der Nerv darauf reagiert. Manche Menschen bekommen bei sehr scharfem Essen einen Schluckauf. Auch Getränke mit Sprudel können dazu führen, dass jemand plötzlich hicksen muss. Es kann sogar sein, dass man Schluckauf bekommt, wenn man sehr aufgeregt ist oder sich erschreckt hat.

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