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Hagens Woche nach seinem Auftritt im Fernsehen

18.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alle wollten mit ihm sprechen. Nach seinem Auftritt bei „Wetten, dass. . . ?“ muss sich Hagen wie ein Rockstar gefühlt haben, aber nur fast! Denn er musste auch zur Schule und zwei Arbeiten schreiben.

Morgens in der Schule hocken, abends im Fernsehen Fragen beantworten und zwischendurch noch Gitarre spielen: Seitdem der elf Jahre alte Hagen Brüggemann vor gut einer Woche „Wetten, dass. . . ?“ gerockt hat, hat er einen vollen Zeitplan. Alle möglichen Reporter wollen mit ihm sprechen, fast alle stellen dieselbe Frage: Ob er aufgeregt war, als er vor einigen Millionen Fernsehzuschauern Lieder der Hardrock-Band AC/DC erkennen musste?

War er nicht! Sobald Hagen eine Gitarre in der Hand hat, rockt er drauflos. Bei „Wetten, dass. . . ?“ hat er sogar noch einen coolen Sprung hingelegt. Vorher überlegt hat er sich das nicht. „Das kam spontan“, sagt der Schüler aus Hamm in Nordrhein-Westfalen. Dazu antwortete er locker auf die Fragen von Moderator Thomas Gottschalk . Die Zuschauer in der Halle tobten. In der Woche nach dem Auftritt hat dauernd das Telefon geklingelt, weil so viele mit ihm reden wollten. Auch seine Klassenkameraden hatten ihn im Fernsehen gesehen. „In der Schule haben mich viele drauf angesprochen“, sagt Hagen. Denn Schwänzen kam trotz der vielen Termine nicht infrage, es standen auch zwei Klassenarbeiten an: Deutsch und Latein. Zum Vokabelnlernen und Grammatikpauken habe er nicht gerade viel Zeit gehabt, sagt er.

Am liebsten hätte er wahrscheinlich die ganze Zeit auf seiner neuen Gitarre gespielt. Hagen klappt den Deckel vom Gitarrenkoffer auf, und da liegt sie: schwarz und glänzend. Die Gitarre hat er vom Fernsehsender geschenkt bekommen. „Mit so einer Gitarre spielt Angus Young von AC/DC“, sagt Hagen. Und das Beste ist: Der Gitarrist der Band hat sogar darauf unterschrieben. Mit einem weißen Stift. „To Hagen, all the best, Angus Young, AC/DC“, liest Hagen vor. Das ist Englisch und heißt: Für Hagen, alles Gute, Angus Young von AC/DC. Mit der neuen Gitarre zu spielen, fühle sich anders an als mit seinen anderen Gitarren, sagt Hagen. Aber so richtig lässt sich das nicht erklären. Vier Stunden spielt Hagen manchmal am Tag. Meistens in einer angenehmen Lautstärke, sagt sein Vater. Aber manchmal dreht er den Verstärker doch auf und dann dröhnt es volle Pulle durchs ganze Haus. Sein Papa fackelt dann oft nicht lange. „Ich hab dann auch keine Lust hochzugehen, dann dreh ich die Sicherung raus“, sagt er. Dann hat Hagen keinen Strom mehr. Er nimmt dann eine andere Gitarre, mit der er ohne Verstärker spielen kann.

Der Kinder-Wett-Kandidat Hagen Brueggemann (rechts) spielte in Nürnberg bei der ZDF-Unterhaltungssendung „Wetten, dass. . . ?“ mit Musiker Peter Maffay Gitarre und legte dabei einen coolen Sprung hin. Foto: Joerg Koch

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