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Greta Thunberg hat sich noch keinen Beruf ausgesucht

23.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Greta Thunberg ist für ihre Schul-Streiks berühmt. Freitags demonstriert sie regelmäßig für besseren Klimaschutz, anstatt in der Schule zu sitzen. Doch was will Greta tun, wenn sie demnächst gar keine Schülerin mehr ist?

Greta Thunberg war 15 Jahre alt, als sie mit ihren Schulstreiks begann.  Foto: Steffen Trumpf/dpa
Greta Thunberg war 15 Jahre alt, als sie mit ihren Schulstreiks begann. Foto: Steffen Trumpf/dpa

Greta Thunberg hat viele Menschen auf der Welt dazu gebracht, für das Klima zu kämpfen. Die 18-Jährige weiß also eigentlich ziemlich genau, was ihre Ziele sind. Unsicher ist sie sich allerdings noch bei der Frage, welchen Beruf sie nach der Schulzeit gerne haben möchte.

Greta geht noch bis zum Sommer 2023 in ihrer Heimatstadt Stockholm im Land Schweden aufs Gymnasium. Danach möchte sie studieren. Und dann? „Das ändert sich die ganze Zeit“, sagte die berühmte Umweltaktivistin im Gespräch mit den dpa-Kindernachrichten. „Ich glaube, ich habe schon fast jede mögliche Karrieremöglichkeit in Betracht gezogen.“

Greta Thunberg hat im Sommer 2018 damit angefangen, sich aus Protest vor das schwedische Parlament in Stockholm zu setzen. Seitdem macht sie das an jedem Freitag. Sie kritisiert, dass die Menschen mit dem Ausstoß von Treibhausgasen dem Klima schaden und die Politiker ihrer Meinung nach nichts oder viel zu wenig dagegen tun. Die Gase entstehen zum Beispiel, wenn man mit dem Flugzeug fliegt oder ein Auto mit Benzin- oder Dieselmotor fährt. Auch beim Heizen unserer Häuser und bei der Produktion des Stroms, den wir für unseren Computer oder andere elektronische Geräte benötigen, entsteht häufig das Treibhausgas Kohlendioxid. Abgekürzt wird es CO2 genannt.

Als Greta mit dem Klimaprotest begonnen hat, war sie erst 15 Jahre alt. Viele andere Kinder und Jugendliche fanden ihre Idee so gut, dass sie ebenfalls für mehr Klimaschutz demonstrierten, sehr viele davon in Deutschland. Auch Wissenschaftler und andere Erwachsene schlossen sich an.

 

2022 darf Greta zum ersten Mal selbst wählen

 

Manche glauben, dass Greta eine gute Politikerin wäre. Auch als Wissenschaftlerin kann man sie sich vorstellen. In der Schule hat sie einen Schwerpunkt auf „samhällskunskap“ gelegt – das ist Schwedisch und bedeutet „Gesellschaftskunde“. Sie befasst sich also viel mit Fächern wie Geschichte, Geografie, Religion und Politik. Bis heute macht ihr die Schule sehr viel Spaß, wie Greta verrät.

Im Spätsommer 2022 findet in Schweden wieder eine Parlamentswahl statt. Dann ist Greta 19 Jahre alt, womit sie zum ersten Mal selber wählen darf. Darauf freut sie sich. „Das ist sehr aufregend. Ich habe aber noch keine Ahnung, was ich wählen werde“, sagt sie. dpa

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