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Giftige Schwimmer

14.05.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Meer leben viele giftige Tiere. „Schon vor vielen 100 Millionen Jahren entwickelten die Meeresbewohner Gifte, um ihre Beute zu fangen oder sich gegen Räuber zu verteidigen“, sagt die Biologin Kim Kirchhoff. Viele dieser Gifte können auch für Menschen gefährlich werden, manche sind sogar tödlich. Die gefährlichsten Tiere leben in tropischen Gewässern.

Stachelrochen haben einen oder mehrere giftige Stacheln.  Foto: Andreas Vilcinskas/-/dpa
Stachelrochen haben einen oder mehrere giftige Stacheln. Foto: Andreas Vilcinskas/-/dpa

Die Portugiesische Galeere etwa ist eine Qualle mit giftigen, fast unsichtbaren Tentakeln. Die sind viele Meter lang und verursachen bei Menschen starke Schmerzen und Kreislaufprobleme. Auch der Steinfisch ist giftig, er lauert gut getarnt am Meeresboden. Auf seinem Rücken trägt er Stacheln, durch die er ein starkes Gift abgibt. Tritt ein Mensch auf diesen Fisch, kann das im schlimmsten Fall tödlich enden.

Ziemlich giftig sind auch Seeschlangen, die vor allem in warmen, tropischen Gewässern vorkommen. Zum Glück sind die meisten Seeschlangen sehr scheu und beißen nur zu, wenn sie wirklich bedroht werden. dpa

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