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Geschützte Tiere sind in Gefahr

15.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

STRAUBING/MÜNCHEN (dpa). Biber, Luchse, Uhus und auch Wölfe gehören bei uns zu den besonders geschützten Tieren. Insgesamt sind es mehrere Hundert Arten. Das bedeutet: Es ist verboten, diese wildlebenden Tiere zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Ausnahmen von diesen Vorschriften zum Schutz der Tiere gibt es nur sehr selten.

Die geschützten Biber schaffen es, auch dicke Bäume umzunagen. Manche Leute ärgert das sehr. Foto: Patrick Pleul/dpa
Die geschützten Biber schaffen es, auch dicke Bäume umzunagen. Manche Leute ärgert das sehr. Foto: Patrick Pleul/dpa

Doch Naturschützer etwa in Bayern erleben immer wieder, dass Menschen sich nicht an das Verbot halten: Sie töten Wildtiere wie etwa Falken, Kormorane und Luchse.

Warum Menschen das tun, habe verschiedene Gründe, meinen Fachleute. So fühlt sich jemand vielleicht vom Damm eines Bibers gestört und zerstört den Lebensraum des Tieres. Häufig sind auch Greifvögel etwa Opfer von Tierhassern oder manche Angler wollen ihre Fische nicht mit Vögeln teilen.

Fachleute treffen sich deshalb ab heute, um zu beraten: Wie können Täter gefasst werden und wie lassen sich Wildtiere besser schützen?

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