Paulas Nachrichten

Geschichten voller Wunder

05.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am 6. Dezember ist Nikolaustag. Bei uns heißt es, dass in der Nacht davor der Nikolaus kommt und den Kindern kleine Geschenke bringt. Heimlich natürlich. Das passt zum Nikolaus.

Genauso geheimnisvoll und voller guter Taten sind auch die Geschichten, die sich um ihn als Person ranken.

Denn der Nikolaustag erinnert an einen Mann, der wahrscheinlich vor mehr als 1500 Jahren in Kleinasien, in der heutigen Türkei, lebte. Er war damals der Bischof von Myra.

Über ihn gibt es manche Helden-Geschichten. Vermutlich sind sie mit den Berichten über einen anderen Mann verschmolzen – über den Abt Nikolaus von Sion. Der lebte etwas später. Ob die vielen Geschichten wirklich so passiert sind, weiß man nicht. Deshalb werden sie Legenden genannt.

So wird erzählt, dass der Bischof drei Mädchen geholfen hat. Sie waren zu arm, um zu heiraten. Aber in der Nacht steckte ihnen der Bischof drei Goldkugeln in die Strümpfe. So konnten die Mädchen doch heiraten.

Nikolaus soll auch Seeleute gerettet haben, die in einen Sturm geraten waren. Angeblich glättete er die Wellen. Immer wieder half er auch Kindern. Wegen seiner guten Taten wird Nikolaus als Heiliger verehrt. Bei vielen Christen gilt er auch als Beschützer von Kindern und Seefahrern. Man sagt dazu Schutzpatron.

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