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„Gerade verändert sich vieles in meinem Leben“

16.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paulas Thema heute: Grundschüler schreiben Briefe von zuhause

Liebe Kinder,

heute schreibt euch mal nicht die Paula. Heute schreibe ich euch, der Andreas. Viele Kinder wissen: Der Andreas ist der Freund von der Paula. Ich bin aber auch der Redakteur, der alle Kinder- und Jugendprojekte der Nürtinger/Wendlinger Zeitung betreut. Und als solcher hätte ich eigentlich auch im Zuge unseres Projekts „Zeitung in der Grundschule“ viele vierte Klassen besucht. Auch da hat mir Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Genauso wie bei den vielen Aktionen, die wir uns für die Teilnehmer überlegt hatten. Jetzt hoffe ich, dass ich viele von den Viertklässlern in ein paar Jahren bei „Zeitung in der Schule“ treffe.

Übrigens arbeiten fast alle Redakteure jetzt auch zu Hause. Ich sitze in meinem kleinen Arbeitszimmer, meine Kollegen fehlen mir. Kontakt haben wir über Telefon oder Videokonferenzen – aber das kennen ja jetzt auch fast alle Kinder.

Anke Pidun, die unsere Projekte organisiert, hatte vorgeschlagen, dass die Projekt-Kinder uns Briefe schicken können, wie es denn zu Hause während der Corona-Krise so ist. Das fanden Paula und ich richtig toll. Und so könnt ihr heute hier aus einigen Briefen der Viertklässler Auszüge lesen. Darin ist zu lesen, dass sich für euch sehr viel verändert hat! Viel Spaß beim Lesen – und bleibt gesund! Euer Andreas Warausch

 

Brief von Tamara Hotz aus Wendlingen:

„Ich bin sehr traurig darüber, dass wir nicht zur Schule gehen dürfen. Ich vermisse daher meine Lehrerin und meine Freunde aus der Schule sehr arg. Was mich noch sehr traurig macht ist, dass unser Schullandheim, das im Juni stattgefunden hätte, ausfallen wird, denn ich hätte dort meinen zwölften Geburtstag gefeiert, ich habe mich schon so sehr darauf gefreut. Auch zuhause darf ich an meinem Geburtstag keine Gäste einladen. Das finde ich am schlimmsten.

Ich wohne bei meiner Mama, eigentlich besuche ich alle zwei Wochen meinen Papa, auch das ist momentan nicht möglich, weil meine kleine Schwester zu den Risikopatienten gehört. Sie hat einen angeborenen Herzfehler und Corona wäre für sie gefährlich, deshalb müssen wir besonders aufpassen und uns von allen anderen fernhalten.

Ich gehe auch zweimal im Jahr ins Zeltlager, das macht mir immer richtig Spaß, aber auch das fällt leider aus. Jetzt, wo es wieder wärmer wird, würde ich soooo gerne auf den Spielplatz gehen, Freunde treffen oder auch, wenn das Freibad eigentlich aufmacht, schwimmen gehen.

Wir haben zu Hause aber zum Glück einen großen Garten und ein Trampolin, da kann ich an den schönen Tagen draußen mit meinen Geschwistern spielen. Und manchmal gehen meine Familie und ich in unseren Wald, der nicht weit weg ist, und laufen da alleine ein paar Runden, um frische Luft zu tanken.

Ich wünsche mir, dass alles wieder schnell wie früher wird und wir all die schönen Dinge, die für uns normal waren, wieder machen dürfen.“

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