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Geheimnisvoller Duft

04.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Aus dem Saft von Bäumen wird Weihrauch gewonnen

Ahmed Diri Elmi misst den Umfang eines Boswellia-Baumes. Foto: Anjanette DeCarlo/ Forschungszentrum für aromatische Pflanzen
Ahmed Diri Elmi misst den Umfang eines Boswellia-Baumes. Foto: Anjanette DeCarlo/ Forschungszentrum für aromatische Pflanzen

MOGADISCHU (dpa). Der Trick geht so: Mit einer Axt macht man einen vorsichtigen Schnitt in die Rinde des Baumes. Nun wartet man einige Zeit. Und dann passiert es. Aus dem Baum tropft eine dickliche und kostbare Flüssigkeit: Weihrauch!

Der Duft davon ist dir vielleicht auch schon in die Nase gestiegen. Schließlich nutzen ihn Menschen schon seit Tausenden Jahren. In katholischen Kirchen etwa wird ein Gottesdienst durch das Verbrennen von Weihrauch festlicher. Auch für Seifen wird er benutzt. Der Legende nach brachten die Heiligen Drei Könige dem Jesuskind Weihrauch sogar als wertvolles Geschenk.

Die besonderen Bäume heißen Boswellia. Sie wachsen in warmen Ländern wie Somalia in Afrika. Die Menschen, die den Weihrauch ernten, wissen: Weil die Axt den Baum verletzt, dürfen es nur wenige Schnitte auf einmal sein. Die Bäume müssen sich regelmäßig erholen können.

Nicht alle Leute gehen sorgsam bei der Ernte vor

Doch nicht alle Leute passen bei der Ernte auf die Bäume auf. Außerdem ist Weihrauch gerade sehr beliebt. Deshalb machen sich Fachleute Sorgen um die Pflanzen. Sie meinen, es könnte zum Beispiel helfen, Boswellia kontrollierter anzupflanzen und zu ernten.

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