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Gehäkelte Bikinis zum Baden

26.06.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Den „Itzi Bitzi“ an und schon liegt man im Trend – finden zwei Studentinnen aus Berlin. „Itzi Bitzi“ heißt ein gehäkelter Bikini, der von ihnen entworfen wurde. Der Name stammt aus einem alten Schlager, in dem vom „Itzi Bitzi Strandbikini“ gesungen wurde.

Beim Häkeln wird ursprünglich aus einem Wollfaden mit einer Nadel zum Beispiel ein Topflappen, Socken oder eine Mütze gemacht. Aber Wolle für einen Bikini? Das geht irgendwie nicht, der saugt sich voll und ist schwer, dachten sich die beiden Studentinnen. Und so kamen sie auf Kunstfasern, aus denen sonst Teppiche hergestellt werden.

Allerdings gab es ein Problem: Wer soll die Dinger häkeln? Über Zeitungen suchten die beiden Frauen Rentnerinnen, die noch häkeln können. Inzwischen sind 17 Damen damit beschäftigt. Den Bikini gibt es auch zu kaufen – eine Woche lang in einem Laden in Berlin. Er leuchtet dort in sieben Farben – zum Beispiel in Rosa oder Knallblau.

Den Praxistest beim Schwimmen habe der Bikini bestanden, erzählt Studentin Eva aus Berlin. „Er leiert nicht aus und trocknet ganz schnell.“

Ganz neu ist die Erfindung des Bikinis allerdings nicht: Häkel-Bikinis gab es schon vor mehr als 30 Jahren. Und auch andere Modedesigner haben ihn schon in den vergangenen Jahren wiederentdeckt.

Chamille, Steffi, Ina und Peter posieren in Häkelbikinis und einer gehäkelten Badehose.

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