Paulas Nachrichten

Gas statt Metallfaden – die Energiesparlampe

27.04.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Klick auf den Schalter und schon ist es hell. Es ist für uns selbstverständlich, dass sich Licht einfach anknipsen lässt. Doch Licht ist nicht gleich Licht. Denn es gibt verschiedene Arten von Lampen.

Groß im Kommen sind im Moment Energiesparlampen. Die sollen in den nächsten Jahren alle Glühbirnen ersetzen. Das hat die Europäische Union beschlossen. Zu diesem Bündnis vieler Staaten gehört auch Deutschland. Fachmann Christian Noll von einem Umweltverband erzählte dpa-Nachrichten für Kinder, was er an Energiesparlampen gut findet.

Spart die Energiesparlampe wirklich Energie?

Eine normale Glühlampe braucht fünfmal so viel Strom wie eine Energiesparlampe, damit es im Zimmer hell wird. Mit der gleichen Menge Strom, die eine Glühlampe benötigt, können also fünf Energiesparlampen leuchten. Das ist gut für die Umwelt. Denn wenn Strom produziert wird, entsteht das klimaschädliche Gas CO2.

Das klingt toll. Aber wie macht die Energiesparlampe das?

Die alten Glühlampen bringen einen Metallfaden in ihrem Inneren zum Glühen. Ähnlich wie bei einem heißen, glühenden Stück Metall entsteht dabei vor allem Wärme – nur ein kleiner Teil der eingesetzten Energie wird zu sichtbarem Licht. Energiesparlampen funktionieren ganz anders, nämlich mit gasförmigem Quecksilber. Sie können die Energie besser nutzen.

Aber Quecksilber ist doch schädlich für die Umwelt, oder?

Leider ist das Quecksilber in Energiesparlampen sehr giftig. Das heißt: Für die Zukunft müssen sich die Lampenhersteller etwas anderes einfallen lassen. Sie sollten Lampen ohne Quecksilber bauen, die dennoch Energie sparen.

Interview: Ann-Kathrin Marr, dpa

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