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Garten für die Seele

16.06.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dort können Menschen zur Ruhe kommen

(dpa) Orte gemeinsam grün gestalten. Dafür sind sogenannte Seelen-Gärten da. Dort laden Fachleute zum Gärtnern ein. „In Seelen-Gärten können Menschen zur Ruhe kommen“, erklärt Keya Choudhury. Sie hat sich die Idee der Seelen-Gärten zusammen mit zwei Kolleginnen ausgedacht.

Vor allem in den Unterkünften für Flüchtlinge will sie solche Gärten entstehen lassen. „Es tut unserer Gesundheit gut, wenn wir uns mit Pflanzen beschäftigen“, sagt die Expertin. „Besonders den Menschen, die in ihrer Heimat und bei ihrer Flucht schlimme Dinge erlebt haben.“ In den Seelen-Gärten können sie auf andere Gedanken kommen und gemeinsam entspannen. Und nebenbei etwas über den Umgang mit Pflanzen lernen. „In vielen Ländern werden Tomaten oder auch Kartoffeln angebaut“, erklärt Keya Choudhury. „Spannend ist aber, dass dies überall auf ganz unterschiedliche Art betrieben wird.“ Leute aus allen Ländern der Welt tauschen sich darum über ihre Erfahrungen aus. So soll beim Gärtnern ein friedvolles Miteinander entstehen.

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