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Gärtnern in der Kiste:

25.05.2019, Von Katharina Heimeier — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

So legst du ein Mini-Hochbeet an

Du hast Lust auf selbst angebautes Obst und Gemüse, aber keinen Platz für ein großes Beet? Dann leg dir doch ein Mini-Beet an: in einer Holzkiste. Das passt auf jeden Balkon. Ein Gartenexperte erklärt, worauf du achten musst.

In Marienfelde gärtnern Kinder im Hochbeet. In einem Hochbeet kann man ziemlich bequem gärtnern.  Foto: Philipp Brandstädter
In Marienfelde gärtnern Kinder im Hochbeet. In einem Hochbeet kann man ziemlich bequem gärtnern. Foto: Philipp Brandstädter

DORTMUND. Einfach auf den Balkon gehen und frische Erdbeeren pflücken. Klingt gut, oder? Leg dir doch dein eigenes Erdbeer-Beet in einer Holzkiste an. „Das Tolle ist, dass ich pflanzen kann, was mir schmeckt – Salat, Kohlrabi, Kräuter“, sagt Gartenexperte Frank Gerber aus Dortmund.

Jetzt ab Mitte Mai ist die perfekte Zeit zum Gärtnern. Denn nachts wird es nicht mehr so kalt, dass deine Pflanzen erfrieren könnten.

Für dein Mini-Hochbeet brauchst du eine Holzkiste, Erde, einen Plastik-Müllsack, Pflanzen oder Samen, eine Gießkanne und Blähton. Das sind kleine Tonkügelchen, die Wasser aufsaugen können. Beim Bau deines Mini-Beets musst du darauf achten, dass das Wasser abfließen kann. Für den Fall, dass du mal zu viel gegossen hast oder wenn die Kiste im Regen stand, sagt Frank Gerber. Hat deine Kiste unten keine Löcher, musst du welche reinbohren. Lass dir dabei am besten helfen.

Falls deine Kiste unten Lücken hat, musst du darauf achten, dass die Erde nicht rausfällt. Lege die Kiste dazu mit Folie – zum Beispiel einem Müllsack – aus. In den musst du nun zwei, drei kleine Löcher schneiden. „Sonst bleibt das Wasser im Zweifelsfall stehen und die Wurzeln der Pflanzen verfaulen“, sagt Frank Gerber.

Befülle die Kiste nun zunächst mit Blähton, der das Wasser speichern und später wieder an die Pflanzen abgeben kann, und dann mit Erde. „Am besten die Kiste nicht so voll machen, sonst kann man sie nicht mehr anheben“, sagt Frank Gerber. Und gerade das ist ja das Tolle an deinem Mini-Beet: Du kannst es bei schönem Wetter in die Sonne stellen und wenn es zu heiß wird in den Schatten.

Jetzt kannst du mit dem Pflanzen beginnen. Dabei solltest du auf die Mischung achten. Am besten liest du nach, welche Gemüsesorten gut zusammenpassen und wann sie reif sind. „Es sollte nicht alles auf einmal reif werden, denn dann kann man gar nicht alles aufessen“, sagt der Gartenprofi.

Wie wäre es zum Beispiel mit Salaten, Möhren und Gurken? Oder mit Tomaten, Knoblauch und Petersilie? Du kannst auch eine Kiste mit Kräutern wie Minze oder Schnittlauch bepflanzen. Oder du besorgst dir Erdbeerpflanzen. Oft musst du diese schon im Vorjahr in die Erde setzen. Aber es gibt auch Sorten, die du jetzt noch pflanzen kannst.

Mach für die Pflanze ein kleines Loch in die Erde. Stelle die Pflanze rein und drücke die Erde rundherum fest. Und jetzt: Gießen, zurücklehnen und auf die Ernte warten.

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