Paulas Nachrichten

Gabenbringer in der Weihnachtszeit

05.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nikolaus, Weihnachtsmann, Santa Claus, Knecht Ruprecht – in der Weihnachtszeit tummeln sich so viele Männer mit Bärten. Und dazu kommt auch noch das Christkind. Was haben sie eigentlich miteinander zu tun? Damit man nicht den Überblick verliert, hier ein kleines Wer-ist-wer:

Nikolaus: Er gilt als der Ur-Ur-Ur-Urgroßvater vieler weihnachtlicher Gabenbringer. Nach einem alten Brauch bringt der kinderliebe Nikolaus am 6. Dezember oder in der Nacht davor Süßes und Geschenke. Oft hat er einen grimmigen Begleiter mit Rute dabei – den Knecht Ruprecht, der unartige Kinder angeblich bestraft. In einigen Gegenden hat das Zweier-Team auch andere Namen.

Sinterklaas: So heißt die Nikolaus-Figur des Geschenk-Boten oft in den Niederlanden und in Belgien. Sinterklaas ist sehr spendabel und beschenkt schon am 5. November am Abend Alt und Jung. Dann wird häufig richtig ausgelassen gefeiert. Die Geschenke werden ausgepackt, und die Leute veräppeln sich gegenseitig in kleinen Gedichten.

Weihnachtsmann: Mit seinem weißen Rauschebart und der roten Zipfelmütze sieht er aus wie ein freundlicher alter Herr. Der dicke Mann im roten Mantel teilt sich bei uns zu Weihnachten das Verteilen der Geschenke mit dem Christkind. Wie andere Gabenbringer ist er teilweise ein Nachkomme vom Nikolaus. Von dem hat der Weihnachtsmann wahrscheinlich auch seinen Mantel. Die Stiefel und der Sack kommen wohl eher von Knecht Ruprecht. Sein endgültiges Aussehen in Rot und Weiß bekam der alte Mann dann in Amerika. Die Amerikaner nennen ihn Santa Claus – dabei hat die Figur des Santa Claus viele ihrer Wurzeln auch in Europa. Manche kleinen Kinder in Amerika glauben, dass er mit seinem Schlitten auf dem Dach landet und dann durch den Schornstein ins Haus kommt.

Christkind: Besonders die Kinder aus Süddeutschland schicken ihren Wunschzettel oft an das Christkind. Angeblich soll es das neugeborene Jesuskind darstellen. Viele stellen sich das Christkind aber eher wie einen Engel vor, der an Heiligabend die Geschenke ins Haus bringt. Deshalb wird es oft wie ein kleines Mädchen dargestellt.

Väterchen Frost: Begleitet von seiner Enkelin, dem Schneeflöckchen, bringt er in Russland den Kindern die Geschenke. Beide kommen aber erst zum Jahreswechsel. Ihr Name erinnert daran, dass es in dem riesigen Land im Winter meist viel Schnee und Frost gibt.

Am 6. Dezember ist Nikolaustag. Bei uns heißt es, dass in der Nacht davor der Nikolaus kommt und den Kindern kleine Geschenke bringt.

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