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Fußballspielen ist für die Muskeln sehr abwechslungsreich

11.06.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn Fußballer mit dem Ball über das Spielfeld dribbeln, sieht das oft sehr leicht aus. Aber dafür müssen sie hart und viel trainieren. Beim Fußballspielen sind viele verschiedene Muskeln beteiligt.

Muskeln brauchen Pflege, etwa durch Dehnen oder Lockern.  Photo: Andreas Gebert
Muskeln brauchen Pflege, etwa durch Dehnen oder Lockern. Photo: Andreas Gebert

Was da passiert, verrät Erich Kollath „dpa-Nachrichten für Kinder“. Er ist ein Forscher, der sich mit Sport beschäftigt.

Welche Muskeln sind wichtig beim Fußballspielen?

„Bei diesem Sport sind viele Muskeln gefragt, nicht nur in den Beinen, sondern im ganzen Körper. So sorgt der Oberkörper dafür, dass man eine stabile Position einnimmt und nicht so schnell umkippt. Die Beinmuskeln ermöglichen das Laufen, das Springen, das Abstoppen einer Bewegung – und vor allem das Schießen des Balls. Dabei sind besonders die Muskeln des Unterschenkels und des Oberschenkels gefragt.“

Was ist bei diesem Sport die besondere Aufgabe der Muskeln?

„Beim Spiel gibt es unterschiedliche Situationen: Mal muss man angreifen oder verteidigen, mal den Ball kontrollieren oder schießen. Und das bei hohem Tempo mit vielen Richtungswechseln, und der Boden kann uneben sein. Auf all das müssen sich die Muskeln einstellen. Fußball ist ein Sport, bei dem man viele intensive Bewegungen macht. Das belastet Gelenke wie das Knie. Aber gut trainierte Muskeln können sie schützen. Eine starke Muskulatur der Beine ist also nicht nur wichtig, um schnell zu laufen und hart zu schießen. Sie schützt auch Gelenke und Bänder vor Verletzungen.“

Was macht der Fuß, wenn man den Ball schießt?

„Da kommt es vor allem auf das Fußgelenk an. Das muss den Fuß stabilisieren. Denn wenn der Fuß den Ball trifft, wird er für einen Moment stark nach hinten gestreckt. Die Muskeln von Unterschenkel und Fuß müssen dann gegenhalten.“

Wenn Muskeln einen Sport aussuchen dürften, würden sie dann Fußball wählen?

„Ich denke, ja. Die Muskeln würden sich freuen, weil Fußball für sie sehr abwechslungsreich ist. Andere Sportarten wie etwa Gewichtheben beanspruchen die Muskeln eher einseitig. Aber beim Fußball werden sie auf unterschiedliche Weise gefordert.“

Training ist nicht alles

Wusstest du, dass man selbst mit sehr viel Training nicht unbedingt ein Profi-Fußballer wird? „Man kann mit Training viel erreichen“, sagt der Experte Erich Kollath. „Aber es kommt auch darauf an, was für Muskeln man hat. Das ist zum Teil angeboren.“

In den Muskeln gibt es nämlich Fasern. Und die können sich eher langsam oder auch ganz schnell zusammenziehen. Wenn man in den Muskeln viele schnelle Fasern hat, kann man gut sprinten – und den Ball hart schießen. Das beherrschen zum Beispiel die Spieler Franck Ribéry und Arjen Robben vom FC Bayern München gut oder Nationalspieler Lukas Podolski.

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