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Füttern – nein danke!

10.11.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wilde Tiere leben in der Stadt – manche Leute wissen nicht, dass das vorkommt. Einige glauben, dass sich etwa Wildschweine, Füchse oder Waschbären verirrt haben, und wollen den Tieren helfen. Sie füttern sie. Das ist gut gemeint, kann aber gefährlich sein.

Die Tiere gewöhnen sich nämlich sehr schnell an neue Futterstellen. Sie kommen immer wieder zurück. Und sie verlieren ihre Scheu. Dabei können vor allem Wildschweine in Gärten und Parks großen Schaden anrichten. Mit ihren kräftigen Rüsseln biegen sie Zäune um. Oder sie durchwühlen den Boden oder Komposthaufen nach Leckerbissen wie Blumenzwiebeln oder Gemüse.

Manchmal wirken die gefütterten Tiere so zahm, dass Leute sie streicheln möchten. Das ist zum Beispiel bei Füchsen ein Problem, die sich sehr schnell an Menschen gewöhnen. Und die dann oft nicht weglaufen, wenn Leute in ihre Nähe kommen. Sie fühlen sich dann aber oft bedrängt und beißen.

Wer wilden Tieren in der Stadt also einen Gefallen tun will, der lässt sie am besten in Ruhe – und schließt auch seinen Müll gut weg. Sie bleiben wilde Tiere, auch wenn sie ihren Lebensraum mit uns Menschen teilen.

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