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Für Elena ist Singen auf der Bühne„einfach wundervoll“

10.12.2021 05:30, Von Weronika Peneshko — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elena nennt sich „ein großes Plappermaul“. Doch sie kann nicht nur reden, sondern auch toll singen! Das zeigt sie in der Fernsehshow „Supertalent“. Vor dem Finale berichtet sie im Interview darüber.

Foto: RTL/Stefan Gregorowius/dpa
Foto: RTL/Stefan Gregorowius/dpa

Bei den Profis sorgte ihr Auftritt für Gänsehaut: Als die zehn Jahre alte Elena anfing zu singen, war die Jury der Fernseh-Show „Supertalent“ begeistert. Einigen blieb der Mund offen stehen, andere klatschten los. Schnell haute einer auf den goldenen Knopf. Damit steht Elena diesen Samstag im Finale der RTL-Show. Im Interview verrät sie, warum sie Opern singt und wie ihre Mitschüler auf ihren Erfolg reagieren.

 

Elena, warum singst du ausgerechnet Opern?

Ich bin darauf gekommen, Oper zu singen, als ich mal für einen Musikwettbewerb mit meiner Lehrerin Lieder ausgesucht habe. Sie sagte: „Sing doch die Arie der Lauretta“. Ich war erst mal nicht so überzeugt, und habe das ein bisschen langweilig gefunden. Aber dann habe ich die Opernsängerin Diana Damrau mit „Königin der Nacht“ gesehen und dachte: oh wow! Da wollte ich auch Oper singen.

Wie lange muss man üben, um Opern singen zu können?

Nicht viel, aber auch nicht wenig, so mittel. Man muss auch erst mal singen können. Denn wenn man nicht singen kann, dann kann man so viel lernen, wie man will und schafft es nicht.

Was ist besonders schwer am Opernsingen?

Die Aussprache ist ein bisschen schwer, weil das meistens Italienisch oder Lateinisch ist. Die Aussprache ist ganz wichtig. Denn wenn du Worte nicht aussprechen kannst, kannst du sie unmöglich singen. Es ist auch ein bisschen kompliziert, die hohen Töne zu erreichen.

 

Was machst du vor einem Auftritt, um deine Stimme warm zu bekommen?

Ich mache ein paar Übungen, zum Beispiel „brrrrrrr, brrrrrr“ oder „mhhhhmhhhh“. Das macht nämlich die Stimmbänder ganz gut. Es hilft, die richtigen Töne zu treffen.

Wie ist es, auf der Bühne zu stehen?

Es ist die Erfüllung meines Traumes. Es ist einfach wundervoll für mich.

Bist du wegen „Supertalent“ nervös?

Nicht wirklich. Ich bin natürlich ein bisschen nervös, das ist klar, denn es ist das „Supertalent“-Finale. Das Wichtigste aber ist: Ich singe, ich bin dabei.

Wirst du nach deinem Fernsehauftritt in der RTL-Show denn auch im Alltag einfach so erkannt?

Ein paar Jungs aus meiner Klasse haben gesagt: „Da war so ein Mädchen beim Supertalent, das sah so aus wie Elena.“ Da dachte ich mir: „Okay, das war ich.“ Manche fanden, das Singen war wie Jodeln. Es hört sich eben komisch an, denn es ist Oper.

 

Du bist ja ganz schön selbstbewusst. Brauchst du trotzdem einen Glücksbringer?

Ja, ich habe ein Kuscheltier. Das habe ich mit fünf gekriegt, als wir von Berlin nach Idar-Oberstein umgezogen sind. Seitdem kann ich mich einfach nicht trennen. Es bringt mir immer Glück. „Euli“ ist meine kleine Eule. Der Name klingt ein bisschen süß, weil ich sie mit fünf so benannt habe.

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