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Frühstück in der Schule

14.11.2019 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Viele Kinder essen morgens nicht mit ihren Eltern

Ali ist acht Jahre alt und geht in die dritte Klasse. Es ist kurz vor acht Uhr. Gleich hat er Sachunterricht und danach Englisch. Doch vorher gibt es Frühstück – und zwar in der Schule.

Manche Schüler frühstücken nicht zu Hause, sondern in der Schule.  Foto: Charisius
Manche Schüler frühstücken nicht zu Hause, sondern in der Schule. Foto: Charisius

BONN/HAMBURG (dpa). Der Verein „Brotzeit“ hilft dabei, dass Kinder an vielen Schulen in Deutschland frühstücken können. Denn nicht alle Kinder bekommen zu Hause ein richtiges Frühstück.

Bei einer Umfrage kam heraus: Etwa jedes zehnte Kind kommt ohne Frühstück zur Schule. In deiner Klasse wären das also zwei oder drei deiner Mitschüler. Ali sagt, dass seine Eltern morgens keine Zeit haben, um mit ihm zu frühstücken. Außerdem schmecke es in der Schule sehr gut, sagt er und beißt noch mal in seinen Apfel.

Frühstück für gute Noten

Tatsächlich ist es sehr wichtig, dass du vor der Schule etwas isst. Eine Forscherin aus Großbritannien hat vor einiger Zeit herausgefunden: Kinder, die ein gutes Frühstück hatten, haben oft auch bessere Noten. Doch was gehört eigentlich in eine Brotdose? Profis für Ernährung empfehlen: ein Vollkornbrot mit etwas Butter, belegt mit magerem Schinken oder Käse, dazu zum Beispiel eine Möhre oder ein Apfel. Wenn du magst, kannst du auch mal einen Joghurt mitnehmen. Zum Trinken empfehlen die Profis Wasser oder ungesüßten Tee. Schokoriegel haben leider nichts in der Brotdose verloren. Die kann man vielleicht ab und zu mal zu Hause naschen.

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