Paulas Nachrichten

Frühaufsteher oder Morgenmuffel?

28.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn der Wecker morgens klingelt, freut sich Lisa. Die Zwölfjährige aus Bergisch Gladbach in Nordrhein-Westfalen kann es kaum abwarten, dass sie endlich aufstehen darf. Auch wenn Schule ist. Lisa ist eine „Lerche“. So werden Leute genannt, die gerne früh aufstehen. Sie schlafen nicht unbedingt weniger als andere, denn sie gehen meist auch früher ins Bett.

Die ebenfalls zwölf Jahre alte Svenja steht zwar auch auf, wenn der Wecker lospiept. Aber gegen eine extra Portion Schlaf hätte das Mädchen nichts einzuwenden. Svenja ist eher der „Eulentyp“. Sie ist abends lange fit, geht später ins Bett und schläft dafür morgens gern länger.

Vorbild für die Namen sind Vögel: Lerchen flattern schon frühmorgens durch die Lüfte. Eulen schlummern dann noch. Sie sind erst abends und in der Nacht unterwegs. Ob ein Mensch sich eher wie eine Eule oder eine Lerche benimmt, liegt vor allem an seiner inneren Uhr. Das ist natürlich kein richtiger Wecker: „Es ist von Anfang an in unserem Körper festgelegt, ob wir Frühaufsteher oder Spättyp sind“, meint der Kölner Schlaf-Forscher Alfred Wiater.

Im Laufe des Lebens machen wir aber auch verschiedene Phasen durch. Kleine Kinder sind zum Beispiel fast alle eher Lerchen und stehen früh auf. Das erzählt Schlaf-Fachmann Jürgen Zulley aus Regensburg in Bayern. „Ab zwölf Jahren werden sie ‚euliger‘. Das bedeutet, sie stehen etwas später auf.“

Manchmal sind sich Eltern nicht sicher, was für ein Schlaftyp ihr Kind ist. Oder sie wissen nicht, wie lange Kinder in welchem Alter schlafen müssen. Dann kann es zu Verwirrung kommen. „Wenn man Kinder um 20 Uhr ins Bett schickt und die sind noch nicht müde, dann schlafen die Kinder schlecht ein“, nennt die Kölner Schlaf-Expertin Leonie Fricke-Oerkermann ein Beispiel. Mit zehn Jahren benötigen die meisten Kinder ungefähr zehn bis zwölf Stunden Schlaf.

Eule oder Lerche – beides hat Vorteile. „Ich finde das cool, dass ich am Wochenende abends lange durchhalte und dabei bin“, sagt Svenja. Aber auch Lisa ist mit ihren Schlafgewohnheiten ganz zufrieden: „Ich habe gar kein Problem damit, montags für die Schule pünktlich aufzustehen. Bin ja sowieso wach und in der Schule auch voll da.“ Ab 4 Uhr morgens sind bei ihr oft die Lichter an.

Egal, was die innere Uhr sagt, die meisten Kinder müssen um 8 Uhr oder noch früher in der Schule sein. Sind sie dann manchmal schlimm müde? „Eigentlich nicht. Vielleicht ein bisschen in der ersten Stunde, aber dann fühle ich mich ganz normal“, sagt Lisa. Svenja meint: „An Schultagen bin ich morgens total müde und finde immer, dass die Schule später anfangen sollte. Aber am Nachmittag denke ich dann schon wieder, dass das eigentlich ganz okay ist.“

Während Lisa (rechts) schon hellwach ist, würde Svenja (links) am liebsten weiterschlafen. Denn wenn der Wecker morgens klingelt, freut sich die zwölfjährige Lisa. Auch wenn Schule ist. Lisa ist nämlich eine „Lerche“. So werden Leute genannt, die gerne früh aufstehen. Die ebenfalls zwölf Jahre alte Svenja steht zwar auch auf, wenn der Wecker lospiept. Aber gegen eine extra Portion Schlaf hätte sie nichts einzuwenden. Svenja ist eher der „Eulentyp“. Sie ist abends lange fit und schläft dafür morgens gern länger. Foto: Babette Braun, dpa

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