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Frischer Salat im All

17.06.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BREMEN (dpa). Mal eben im Supermarkt um die Ecke einkaufen gehen - das geht auf der Internationalen Raumstation natürlich nicht. Alles, was der Astronaut Alexander Gerst und seine Kollegen dort an Bord haben, wurde mit einem Raum-Transporter von der Erde aus geliefert. In der Raumfahrt muss man deshalb immer genau überlegen, welche Dinge ins All geschickt werden müssen. Denn je größer und schwerer der Transporter und sein Gepäck ist, desto teurer wird der Flug. Also haben sich Forscher überlegt: Die Astronauten könnten einfach Pflanzen-Samen mit an Bord nehmen und daraus später Gemüse züchten. Forscher in der Stadt Bremen entwickeln darum Gewächs-Häuser fürs All. Die sollen an Bord der Internationalen Raumstation oder auf einem anderen Planeten frisches Obst und Gemüse liefern. Gerade züchtet der Wissenschaftler Daniel Schubert mit seinen Kollegen Salat. Und zwar nicht in einem Gemüse-Beet, sondern in einem Labor. Erde gibt es dort keine. Denn auf der ISS gibt es ja auch keinen Garten mit Beeten. Die Salat-Köpfe in dem Gewächs-Haus hängen einfach in der Luft. Ihre weißen Wurzeln werden ständig mit einer Nährstoff-Lösung besprüht. Und es gibt rund um die Uhr künstliches Licht. So sollen die Pflanzen schneller wachsen. „Die Astronauten könnten damit frische Nahrung produzieren“, sagt Daniel Schubert. Der erste geerntete Salat schmeckte noch nicht besonders gut. An dem müssen die Wissenschaftler erst einmal weiter forschen, sagt Daniel Schubert. „Danach kommen die Radieschen.“

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