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Fressen und wach bleiben

22.06.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Für manche Tiere ist der Schlaf gefährlich

Ich will noch nichts ins Bett! Wenn du nicht gerne schläfst, geht es dir ähnlich wie einer Giraffe. Die großen Tiere schlafen nur wenig. Das hat allerdings auch gute Gründe.

Florian Sicks, Biologe und Kurator im Berliner Tierpark, gibt einer Giraffe Futter. Giraffen gönnen sich kaum mehr als vier Stunden Ruhepause.   Foto: Rene Jaschke/Tierpark Berlin/dpa
Florian Sicks, Biologe und Kurator im Berliner Tierpark, gibt einer Giraffe Futter. Giraffen gönnen sich kaum mehr als vier Stunden Ruhepause. Foto: Rene Jaschke/Tierpark Berlin/dpa

BERLIN (dpa). „Das liegt auch an ihrer enormen Größe und an ihrer energiearmen Nahrung aus Blättern“, sagt der Experte Florian Sicks.

Die Blätter liefern nur wenige Nährstoffe. Deswegen brauchen die Giraffen viele davon. Doch viele Blätter zu fressen dauert. Das heißt für die Tiere: Fressen statt schlafen. Außerdem kann das Schlafen für Giraffen gefährlich sein. „Sie stehen ja immer rum wie ein Leuchtturm“, sagt der Experte. Liegende Giraffen brauchen eine Weile, um aufzustehen. Deswegen dösen Giraffen meist im Stehen. So können sie flüchten, wenn sich ein Raubtier nähert.

Nur ein halbes Stündchen

Nur etwa eine halbe Stunde schläft die Giraffe tief und fest. Dann legt sie sich hin. Dabei benutzt das Tier mit dem langen Hals sein Hinterteil als Kopfkissen.

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