Paulas Nachrichten

Frauentag am Sonntag

07.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Immer mehr Mädchen auf der Welt können zur Schule gehen. Das Kinderhilfswerk Unicef hat nämlich ausgerechnet, dass vor 30 Jahren in den sehr armen Ländern nur jedes zweite Mädchen eingeschult wurde. Heute pauken dort schon mehr als neun von zehn Mädchen in der Grundschule – also der Großteil.

Manche lernen zwar längst nicht lange genug, aber zumindest starten sie mit Rechnen und Schreiben. Wissen ist wichtig, zum Beispiel, um später selbst Geld verdienen zu können. Das sind doch gute Nachrichten zum weltweiten Frauentag am Sonntag (8. März).

Der Frauentag soll darauf aufmerksam machen, dass Frauen nicht immer die gleichen Rechte wie Männer haben. In einigen Ländern gehen zahlreiche Mädchen nämlich immer noch nicht zur Schule.

Die Jungs dagegen schon! Sie haben so oft von Anfang an die besseren Karten im Leben. Staaten, wo Mädels riesige Nachteile hinnehmen müssen, sind zum Beispiel Afghanistan und Pakistan in Asien sowie andere Länder in Afrika und Südasien.

Unicef schätzt, dass auch heute etwa 53 Millionen Mädchen auf der Welt nicht zur Schule gehen können oder dürfen. Zum Beispiel, weil ihre Familien sehr arm sind. Dann müssen die Mädchen manchmal im Haushalt mitarbeiten wie erwachsene Frauen. Außerdem werden manche Mädchen in einigen Ländern schon als Kinder verheiratet und dürfen dann nicht mehr weiterlernen. Zum Vergleich: in Deutschland leben gut 80 Millionen Menschen.

Weil es für Frauen überall auf der Welt fairer zugehen soll, gibt es den Frauentag. Am Sonntag werden verschiedene Aktionen gestartet. Und manchmal werden auch Blumen an die Frauen verteilt. Auch die Weltgemeinschaft der Staaten – die Vereinten Nationen – machen beim Internationalen Frauentag mit.

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