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Fortschritt und Technik begreifen

07.01.2013, Von Julia Lutzeyer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Für das Deutsche Museum in München reicht ein einziger Besuch nicht aus

Ein Labor, in dem auch Besucher chemische Experimente machen dürfen, die erste elektrische Lok auf Schienen, eine menschliche Körperzelle, die selbst Erwachsenen über den Kopf gewachsen ist – all das und noch viel mehr kann man im Deutschen Museum in München bestaunen und in vielen Fällen auch anfassen.

Wie das grüne Gebilde sieht eine Nervenzelle in unserem Körper aus. Foto: Deutsches Museum

Es ist so riesig, dass es nicht weiter schlimm ist, dass einige Abteilungen momentan geschlossen haben.

Denn im Deutschen Museum wird gerade vieles umgebaut. Zu entdecken gibt es aber auch so genug. Denn mit acht Stockwerken und zehn Hauptabteilungen reicht ein einziger Besuch ohnehin nicht aus, um alle Räume und das Freigelände anzuschauen. Dazu kommt: In diesem Museum sollen die Besucher nicht nur gucken und staunen, sie sollen auch selbst tätig werden, Versuche machen und der Technik auf den Grund gehen.

Und dazu braucht es Zeit. Am besten also, ihr pickt euch bei jedem Besuch eine Abteilung heraus.

Die Themenfelder reichen von der Agrar- und Lebensmitteltechnik über Sternenkunde, Berg- und Brückenbau, Energietechnik und Luft- und Raumfahrt bis hin zu einem Mathematischen Kabinett, zu Musikinstrumenten, Schifffahrt und Zeitmessung.

Für die Jüngsten unter euch gibt es im Untergeschoss zudem ein eigenes Kinderreich. Dort können Vorschul- und Grundschulkinder zum Beispiel durch eine riesige Gitarre klettern und dabei lernen, wie dieser Klangkörper aufgebaut ist.

Der Grundstein für das Museum, das auf einer Sandbank in dem Fluss Isar liegt, wurde im Jahr 1906 gelegt. Die Idee zu einem Museum stammte von Oskar von Miller. Er war der Spross einer Münchner Künstler- und Technikerfamilie und hatte ein Ingenieurbüro, das sich der Energietechnik widmete. Sein Plan war es, nicht nur deutsche Erfindungen vorzustellen, sondern auch technische Neuerungen aus anderen Ländern. Er überzeugte Prinz Ludwig von Bayern von seiner Idee und fand auch Unterstützung bei Wissenschaftlern und Ingenieuren.

Heute ist das Deutsche Museum das mit den meisten Besuchern in Deutschland. Durch Umbauten wird es derzeit fit für die Zukunft gemacht.

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