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Flusspferdbaby im Berliner Zoo

18.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das kleine Flusspferd taucht aus dem Wasser auf und stößt schnaufend die Luft aus der Nase. Immer wieder taucht es unter und macht Riesenhopser unter Wasser. Aber es bleibt dicht bei seiner großen Mama, der Flusspferdkuh Kathi.

Am Dienstag konnten im Berliner Zoo die Besucher das Baby zum ersten Mal im Schaubecken bestaunen. Seine Mutter hatte es vor mehr als zwei Wochen zur Welt gebracht. Da wog es um die 30 Kilo – also so viel, wie viele Kinder in der dritten oder vierten Klasse. Inzwischen bringt das Flusspferdmädchen schon ungefähr 45 Kilo auf die Waage.

Und alles durch Muttermilch. Getrunken wird unter Wasser. Dazu legt sich die Flusspferdmutter auf die Seite. Warum unter Wasser? Weil den Dickhäutern in ihrer Heimat Afrika größere Gefahr an Land droht – durch Löwen zum Beispiel, erklärt der Experte Ragnar Kühne. Deshalb verlassen sie das schützende Wasser auch vorwiegend nachts, um nach Nahrung zu suchen. Sie fressen nämlich hauptsächlich Gras.

Das Berliner Baby bleibt zurzeit noch nicht lange unter Wasser. Es kann nämlich erst weniger als eine Minute die Luft anhalten. Seine Mutter schafft fünf Minuten.

Erwachsene Tiere können ungefähr 3000 Kilo schwer werden – also etwa so viel wie zwei voll besetzte Autos. Flusspferde stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten.

Das am 29. November geborene Flusspferd-Baby taucht im Zoologischen Garten in Berlin neben seiner Mutter Kathi durchs Becken (fotografiert durch eine Scheibe). Das neugeborene Flusspferd-Weibchen hat bisher noch keinen Namen. Am Dienstag konnten im Berliner Zoo die Besucher das Baby zum ersten Mal im Schaubecken bestaunen. – Flusspferdbabys können sofort nach der Geburt laufen und sich vom Wassergrund zur Oberfläche abstoßen. Das muss so sein, weil die Jungen unter Wasser gesäugt werden und nachts ihrer Mutter zum Grasen an Land folgen müssen. Fotos: Gero Breloe

Das Flusspferdbaby und seine Mama

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