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Filmdreh auf dem Reiterhof

30.03.2020 05:30, Von Annika Heffter — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein grinsendes Pony und ein jodelnder Truthahn

Mit Tieren vor der Kamera zu stehen, ist zwar nicht immer einfach – aber es macht Spaß. Die beiden „Bibi & Tina“-Schauspielerinnen Katharina und Harriet erzählen von ihrem Dreh.

Erst regnet es lange Zeit nicht. Dann strömt es plötzlich tagelang aus allen Wolken. Und ein Sturm zieht auch noch auf! Die Sommerferien für Hexe Bibi auf dem Martinshof beginnen ein bisschen ungemütlich. Doch das ist erst der Anfang! Sechs Folgen lang kannst du ab Freitag Bibi und Tina bei ihren Abenteuern begleiten. Die neue Serie ist auf Amazon Prime zu sehen. Bibi wird gespielt von Katharina Hirschberg, Tina von Harriet Herbig-Matten. Wir haben mit den beiden über die Dreharbeiten gesprochen.

Harriet, du hast für die Rolle als Tina reiten gelernt. War das schwierig?

Harriet: Ich hatte davor nie etwas mit Pferden zu tun. Deswegen musste ich mich schon ein bisschen darauf einstellen. Es war nicht einfach, aber es hat dann gut geklappt.

Wie war es, mit Tieren auf dem Reiterhof zu arbeiten?

Katharina: Es gab viele lustige Tiere am Set. Es gab zum Beispiel ein Pony, das hieß Johnny. Das konnte sitzen und fernsehschauen. Und sich dann auch auf den Fernseher konzentrieren. Wenn man mit dem Zeigefinger nach oben gezeigt hat, konnte es ganz schief grinsen.

Mein Pferd konnte knicksen und mich im Sitzen herunterlassen. Und es gab einen Truthahn, der konnte jodeln. So mehr oder weniger.

Habt ihr eine Lieblingsszene aus der Serie?

Katharina: Wenn man wirklich in Szenen reiten durfte. Das hat unfassbar viel Spaß gemacht.

Mein Filmpferd heißt Ulischa. Sie war ein super tolles Pferd. Ansonsten hat das Musikvideos Drehen immer sehr gute Stimmung gemacht.

Harriet: Ja, die Musikvideos waren cool. Das Reiten war cool. Und das Catering! Ansonsten waren auch die Versprecher immer lustig.

In der Serie geht es auch viel um Umwelt- und Klimaprobleme. War euch das wichtig?

Katharina: Ja, in der Serie ist Umweltschutz ein großes Thema. Uns beiden ist das sehr wichtig. Weil wir naturverbundene Menschen sind und ich auch ehrlich gesagt langsam Angst kriege. Man merkt, dass es im Winter nicht mehr wirklich schneit, dass es wärmer wird und sich viel verändert.

Deshalb ist mir Umweltschutz extrem wichtig. Ich finde es auch wichtig, Kinder darauf aufmerksam zu machen.

Harriet: Ich war schon öfter bei Fridays for Future.

Klimawandel ist einfach ein Thema, bei dem auch Kinder mitbekommen müssen, dass es das gibt und, dass es ein Problem ist. Deswegen finde ich es auch gut, dass das in der Serie Thema ist.

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