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Figuren in Schulbüchern

21.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Viele Schüler kennen die Clique Ananda, Jack, Sophie und die Zwillinge Dan und Jo. In der Schulbuch-Reihe „English G“ lösen die Figuren zum Beispiel einen kleinen Kriminalfall, und Fotos zeigen sie an ihrer Schule in der englischen Stadt Bristol.

Wer die fünf Schüler dort sucht, wird aber nicht fündig. „Wir haben schon Post von deutschen Schülern bekommen, darin stand: ,Wo wohnt denn die Sophie Carter-Brown? Wir sind dahin gegangen, aber da war die gar nicht‘“, erzählt Christiane Kallenbach.

Die fünf Kinder aus dem Buch gibt es nämlich nicht wirklich. Ihre Namen sind erfunden. Ihre Geschichten sollen aber nah an der Wirklichkeit bleiben. Buchfigur Ananda zum Beispiel kommt aus einer Familie mit indischen Wurzeln. „Das ist für England ein recht typisches Phänomen“, sagt Christiane Kallenbach. In England gibt es viele Einwanderer aus Indien. Die Suche nach der Clique ist also zwecklos – aber Jungen und Mädchen, die so ähnlich sind, finden sich in Bristol bestimmt.

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