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Fiese Attacken vor Publikum

17.05.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Bündnis gegen Cybermobbing veröffentlicht Studie: Motiv für Schikane im Netz oft Langeweile

Ein Junge beim Surfen in Facebook Foto: dpa
Ein Junge beim Surfen in Facebook Foto: dpa

„Ida stinkt, und keiner ihrer Freunde mag sie!“ Solche fiesen Äußerungen kann man im Internet häufiger lesen. Wenn jemand oft und noch dazu so richtig gemein beschimpft wird, nennt man das Cybermobbing (sprich: „saibamobbing“).

Über dieses ernste Thema haben Fachleute am Donnerstag gesprochen. Sie hatten dazu 9350 Schüler, Lehrer und Eltern befragt. „Schon in der dritten, vierten Klasse werden Kinder Opfer von Cybermobbing“, erklärt Uwe Leest vom Bündnis gegen Cybermobbing. Insgesamt sei jeder fünfte Schüler schon einmal übers Internet attackiert worden.

Die Beschimpfungen passieren dabei auf sozialen Netzwerken wie Facebook, über Videoplattformen wie Youtube oder über Chats. Oft kommen die Beleidigungen von Leuten, die das Opfer kennt. Manchmal auch von Fremden. „Manche Leute mobben andere aus Spaß oder aus Langeweile“, sagt der Fachmann. „Und wieder andere wollen ihr Opfer fertigmachen.“ Beim Cybermobbing werden oft Lügen über jemanden verbreitet oder peinliche, veränderte Fotos ins Internet gestellt. So wurde auf Fotos zum Beispiel jemand richtig dick gemacht, obwohl er eigentlich schlank ist. Das Hinterhältige sei, dass plötzlich sehr viele fremde Menschen das falsche Bild oder die Lügen sehen können, sagt Uwe Leest. Das ist für die Opfer sehr verletzend.

Wann es Sich-mal-ärgern ist und wann Cybermobbing, ist schwer zu sagen: „Jeder sagt mal zu einem anderen, dass er blöd ist“, sagt der Fachmann. Beim Cybermobbing werde aber jemand immer wieder und über lange Zeit als blöd dargestellt. Wichtig: Wer Opfer von solchen Attacken wird, muss sich Hilfe suchen. Am besten spricht man mit seinen Eltern darüber. Über das Thema kann man sich dann im Internet schlaumachen, etwa unter: www.bündnis-gegen-cybermobbing.de. (dpa)

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