Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Felder und Ställe der Zukunft

07.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tieren und Pflanzen soll es besser gehen

Mehl, Gemüse und Fleisch: Lebensmittel sind in Deutschland ziemlich günstig. Das könnte sich in Zukunft ändern – wenn es nach neuen Vorschlägen geht, wie die Landwirtschaft sich ändern soll. Für viele Tiere und die Umwelt wäre das gut.

Ein Landwirt fährt in einem Traktor mit GPS-Lenksystem auf einem Acker und bringt Pflanzenschutzmittel aus.  Foto: Armin Weigel/dpa
Ein Landwirt fährt in einem Traktor mit GPS-Lenksystem auf einem Acker und bringt Pflanzenschutzmittel aus. Foto: Armin Weigel/dpa

BERLIN (dpa). Wie viele wilde Tiere und Pflanzen bei uns leben, wie Wiesen und Felder aussehen, wie sauber Böden und Gewässer sind: All das wird von der Landwirtschaft stark beeinflusst. Denn die meisten Flächen in Deutschland werden dafür genutzt. Heute sieht die Landwirtschaft anders aus als früher, denn es gibt zum Beispiel große Erntemaschinen. Wie aber soll sie in Zukunft aussehen? Das steht in einem Bericht der Regierung. Hier einige Punkte daraus.

NUTZTIERE: In großen Stallanlagen leben heute teilweise Tausende Schweine oder Zehntausende Hühner eng zusammen. Zukünftig sollen die Tiere genügend Platz und Auslauf bekommen. Werden sie dann zum Schlachter gefahren, sollen die Strecken nicht mehr so weit sein.

PFLANZENSCHUTZ: Landwirtinnen und Landwirte verwenden oft viel Spritzmittel, damit Schädlinge die Pflanzen nicht fressen.

Künftig sollen stattdessen mehr Pflanzen gezüchtet werden, denen die Schädlinge nicht so viel anhaben können. Außerdem sollen mehr biologische Mittel entwickelt werden, die besser sind für die Natur.

DÜNGER: Oft enthalten Böden und Gewässer zu viele Nährstoffe, die etwa aus Gülle oder Mist stammen. Dann können dort nur noch bestimmte Pflanzen wachsen, andere aber nicht mehr. Diese Nährstoffe sollen verringert werden. Künstlicher Dünger soll möglichst gar nicht mehr verwendet werden.

DIGITALISIERUNG: Moderne Geräte helfen dabei, etwa Gülle ganz gezielt auf Feldern ausbringen zu können. Dann wird keine Stelle mehr überdüngt. Dafür braucht man überall schnelles Internet. Auch kann mithilfe von Daten besser überwacht werden, wie gesund die Nutztiere sind.

PREISE: Heutzutage müssen Bäuerinnen und Bauern oft so viel wie möglich produzieren. Sonst lohnt sich die Landwirtschaft nicht. In Zukunft sollen die Leute mehr für die Lebensmittel zahlen. Dann kann in der Landwirtschaft mehr auf gute Produkte geschaut werden statt auf Menge.

Paulas Nachrichten

Goldbraune Super-Wanderin

Im Sommer kann man sie bei ihren waghalsigen Flugmanövern beobachten: die Libellen. Seit Kurzem mischt sich eine Libellenart darunter, die eigentlich nicht hierher gehört: die Wanderlibelle. Fachleute haben sie zur „Libelle des Jahres 2021“ gewählt.

Wer bist denn du?…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten