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Faustball: Erst mal zwiebelt’s an den Armen

25.08.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schnell rennen und sich auf den Rasen werfen, um an den Ball zu kommen: Wer Faustball spielt, muss alles geben. So wie die zehnjährige Lilly und ihre Freundin Zoe.

Spielerläuterung Faustball Grafik: Diana Brkovic
Spielerläuterung Faustball Grafik: Diana Brkovic

Die Mütter und Väter am Spielfeldrand feuern die Mädchen an: „Gut gekämpft“, rufen sie. Oder: „Komm, schnell wieder aufstehen!“ Die Kinder auf dem Rasen wollen sich nicht geschlagen geben: „Das ist unser Satz, wir kämpfen“, ruft Zoe ihren Mitspielerinnen zu.

Es ist ein Samstagmorgen in Schneverdingen im Norden Deutschlands – und die Mädchen spielen Faustball. Der Sport erinnert an Volleyball, wird im Sommer aber auch draußen gespielt. Zwei Mannschaften stehen sich beim Faustball gegenüber. Sie versuchen, einen Ball so über ein Band zu spielen, dass die andere Mannschaft ihn nicht erreicht.

Du hast noch nie etwas von Faustball gehört? Kein Wunder. So bekannt ist die Sportart nicht! Aber Faustball macht einen Mordsspaß. Das finden zumindest die zehnjährige Lilly und ihre Freundin Zoe.

Lilly erzählt: „Meine Schwester hat Faustball gespielt und gesagt, dass es richtig Spaß macht. Darum habe ich es auch ausprobiert. Aber ich wollte das nicht alleine machen und habe Zoe gefragt, ob sie auch mitkommt.“ Die beiden Freundinnen sind besonders begeistert von Faustball, weil es ein Mannschaftssport ist. „Ich mag den Teamgeist“, sagt Zoe. „Und ich finde klasse, wenn wir für unseren Heimatort kämpfen können“, fügt Lilly hinzu.

Dabei ist Faustball nicht immer ein Zuckerschlecken. Man muss rennen und sich auch mal auf den Rasen werfen, um einen Ball zu bekommen. Am Anfang muss man sogar ein bisschen Schmerzen aushalten. Das liegt daran, dass der Ball oft mit der Innenseite der Unterarme gespielt wird. Der Ball ist aus Leder und ganz schön hart! Wenn die Arme das nicht gewohnt sind, zwiebelt es ordentlich.

„Die Arme werden rot, wenn man das das erste Mal macht“, sagt Lilly. Sie hat diese Phase schon längst überstanden. Zum Glück haben die Trikots lange Ärmel, dann ist es nicht so schlimm. Die Arme gewöhnen sich schnell daran.

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