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Fässer toasten für das gewisse Etwas

11.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Durch eine Art Kruste bekommt das Fass einen bestimmten Geschmack

Küfer, Schäffler, Büttner: Es gibt viele Worte für Christoph Krogemanns Beruf. Dabei gibt es längst nicht mehr so viele dieser Handwerker wie früher. In seiner Fabrik in Norddeutschland baut Christoph Krogemann Fässer aus Holz.

Christoph Krogemann hat viele Fässer im Hof gelagert. Foto: Mohssen Assanimoghaddam
Christoph Krogemann hat viele Fässer im Hof gelagert. Foto: Mohssen Assanimoghaddam

BREMEN (dpa). Und wie genau wird so ein Fass hergestellt? Familie Krogemann erklärt das so: Erst mal werden längliche Hölzer in einen Kreis gestellt, sodass sie die Form eines Fasses bilden. Nun werden sie über kochendes Wasser gehalten. Durch die Hitze des Wasserdampfes wird das Holz weich und lässt sich biegen.

Als Nächstes wird das Fass innen mit Feuer behandelt. So lange, bis sich eine Art Kruste bildet.

Dadurch härtet das Holz aus und bekommt einen bestimmten Geschmack. Das ist wichtig für die Getränke, die später in die Fässer gefüllt werden. Den Vorgang mit dem Feuer nennt man auch toasten. Damit das Holz nicht verbrennt, ist immer jemand dabei, der die Flammen rechtzeitig löscht.

Fehlen nur noch Boden und Deckel! Weil jedes Fass andere Maße hat, müssen diese für jedes Fass einzeln hergestellt werden. Zuletzt wird noch überprüft, ob das Fass dicht ist. Fertig ist das Fass!

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